WERKSCHAU: Die Abschlussarbeiten präsentiert

Bereits zum zweiten Mal verwandelte sich das Foyer des BBZ Weinfelden in eine Ausstellungshalle. Zwei Abschlussklassen der gestalterischen Berufsmaturität zeigten eine Werkschau.

Drucken
Teilen

Rektorin Renate Stieger-Bircher konnte weit über hundert Gäste begrüssen und gab ihrer Freude Ausdruck, dass so viele Menschen den Weg ins Bildungszentrum Wirtschaft BZWW gefunden haben. Sie skizzierte die verschiedenen Ausbildungsgänge der gestalterischen Berufsmaturität (BM) und erwähnte, dass im letzten Jahr alle Lernenden die gestalterische BM bestanden haben. Einige von ihnen befinden sich bereits in einem gestalterischen Studium. Sie forderte die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen auf, an diesen Erfolg anzuknüpfen, und wünschte allen viel Erfolg bei den Prüfungen. Danach gaben Werner A. Petraschke und Fabian Hipp, beide Fachlehrer Gestaltung und Kunst am BZWW, einen kurzen Einblick in die Anforderungen und Zielsetzungen der gestalterischen Berufsmaturität, und nach der folgenden Prämierung der im Wettbewerb entstandenen Plakate zur Ausstellung eröffnete die Rektorin die Werkschau 17. Es entstanden viele interessante Gespräche zwischen den Lernenden und Gästen, Fragen konnten gestellt und die Horizonte erweitert werden.

Für jede Arbeit ein Logbuch

Die Themen der gezeigten Arbeiten waren sehr unterschiedlich und vielschichtig. Globale Themen wie zum Beispiel das Artensterben oder Littering, rein gestalterische Motive wie Mode oder der Akt fanden sich in den Ausstellungskojen ebenso wie ein corporate identity Projekt eines fiktiven Restaurants oder die Gestaltung eines Popup Bilderbuches ohne Worte. Auch gesellschaftskritische oder kunsthandwerkliche Themen wurden gestalterisch unter die Lupe genommen.

Jede der Abschlussarbeiten bestand aus einundzwanzig Werken aus sieben gestalterischen Fächern wie etwa naturalistisches und perspektivisches Zeichnen, Bildsprache und Illustration, Farben- und Formen­lehre, Information und Kommunikation, Kunst- und Kulturgeschichte, Grafik und plastisches Gestalten. Zusätzlich wurde die einzelne Arbeit in einem sogenannten Logbuch dokumentiert. Es beinhaltet die Planung, die einzelnen Arbeitsschritte, das Zeitmanagement sowie die interdisziplinäre Vernetzung von Gestaltung, Kunst und Kultur mit Information und Kommunikation.

Alle Informationen über das im Kanton Thurgau einzigartige Angebot der seit 2015 bestehenden gestalterischen Berufsmaturitätsausbildung finden sich auf der Homepage des BZWW Weinfelden. (red)

Aktuelle Nachrichten