Werke klotzen dank Reserven

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Frauenfeld Die Werkbetriebe haben im Vergleich zum Budget sowohl ihren Umsatz als auch ihren Gewinn gesteigert. Anstatt der budgetierten 59,7 Millionen Franken resultierte ein Gesamtumsatz von rund 65,3 Millionen Franken. Der Gewinn liegt bei insgesamt 11,5 Millionen Franken und liegt klar über demjenigen aus dem Vorjahr 2015, als ein Plus von rund 2,5 Millionen Franken resultierte. «Die Werkbetriebe verzeichnen einen sehr guten Abschluss und sind ein Erfolgsmodell», resümierte Stadtpräsident Anders Stokholm.

Der deutliche Überschuss ­ergibt sich einerseits aus der ­Umsatzsteigerung, aber auch aus ausserordentlichen Erträgen wie etwa aufgelösten Reserven in der Höhe von 4,4 Millionen Franken. «Die Reserven sind im vergan­genen Jahr auf ihre Richtigkeit überprüft worden», sagt Finanzchef Reto Angehrn. Das seien etwa Arbeitspreisreserven oder Spezial- und Vorfinanzierungen, die nicht innert der nächsten fünf Jahre zur Ausführung kommen.

Verbrauch von Strom und Gas legt zu, Wasser sinkt

Der Stromverbrauch liegt mit 1,9 Prozent über dem Vorjahr neu bei 156 Gigawattstunden. Der Gewinn aus dem Elektrizitätswerk ist gegenüber dem Vorjahr um drei Millionen Franken gestiegen. Ebenfalls mehr verkauft wurde Gas, der Verbrauch stieg von 430 auf 442 Gigawattstunden. Dennoch sank der Ertrag gegenüber dem Budget um 2,2 Millionen Franken. Der Wasserverbrauch liegt mit 2,25 Millionen Kubikmeter rund fünf ­Prozent tiefer als im Vorjahr. Der Gewinn stieg dennoch um rund 400000 Franken auf 5,2 Millionen. Investitionen waren 2016 für insgesamt 6,9 Millionen Franken geplant. Tatsächlich investiert wurden schliesslich 3,7 Millionen Franken.

Trotz insgesamt sehr guten Jahrs übt sich Stadtpräsident Stokholm in Durchhalteparolen: «Wir müssen dranbleiben.» (sko)