Wer nicht maskiert ist, wird bombardiert

Der Fasnachtsumzug in Hörhausen verzeichnet von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmer.

Salomé Preiswerk Guhl
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Schreiber machen Fasnacht bunt. (Bild: Salomé Preiswerk Guhl)

Schreiber machen Fasnacht bunt. (Bild: Salomé Preiswerk Guhl)

HÖRHAUSEN. Noch am Morgen hatte es dicke Flocken vom Himmel geschneit. Aber auf den Fasnachtsumzug am Samstagnachmittag hin begannen sich die Schneewolken zu verziehen, und die Sonne begleitete die bunte Schar am Fasnachtsumzug von Hörhausen.

Angeführt wurde die Truppe von zwölf Musikanten der Brass-Band Musikgesellschaft Hörhausen. Am Schluss des Umzuges fuhr die Jubla Homburg-Hörhausen mit ihrem gefürchteten Käfig. Immer wieder wurde ein Opfer gefunden und musste die Trülli mit Strohbeigaben über sich ergehen lassen.

Und zwischen Musik und Jubla zogen zahlreiche verkleidete, schön geschminkte Kinder, begleitet von ihren Eltern. Auch diese teils witzig kostümiert und mit Perücke oder Hut. Sogar ein selbstfahrendes Piratenschiff war auszumachen. Wer nicht maskiert oder verkleidet war, wurde immer wieder mit Konfetti bombardiert.

Start war um 14 Uhr beim Schulhaus Hörhausen. Die Route führte über die Schirmisrüti, Hauptstrasse, Mühleweg, dann in die Käsereistrasse, wo der erste Zwischenhalt an der Schneebar bei Beat Beerli anstand, organisiert von den Familien Manser, Holenstein und Beerli. Dort wurden alle mit Gebäck verpflegt und mit Flüssigem gestärkt, damit der nächste Teil des Umzugs in Angriff genommen werden konnte.

Ein paar Meter weiter wartete schon der nächste Verpflegungsposten bei der Familie Villiger. Und am Schluss wurde allen ein Würstchen und ein Getränk von der Gemeinde beim Schulhaus offeriert. Die Landfrauen hatten alle Hände voll zu tun, die 200 Würstli waren im Nu verteilt. Anhand der Anzahl verteilter Würstli stellten die Landfrauen erfreut fest, dass jedes Jahr mehr Fasnächtler am Umzug mitmachen.