Wer bezahlt die Kinderzulagen

WEINFELDEN. Der Regierungsrat arbeitet zurzeit eine Gesetzesvorlage aus, wonach die Kinderzulage von monatlich 200 Franken pro Kind auf 250 Franken erhöht wird.

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WEINFELDEN. Der Regierungsrat arbeitet zurzeit eine Gesetzesvorlage aus, wonach die Kinderzulage von monatlich 200 Franken pro Kind auf 250 Franken erhöht wird. In einer Interpellation verlangten die Kantonsräte Andreas Guhl (BDP, Weinfelden), Hanspeter Gantenbein (SVP, Wuppenau) und Hansjörg Brunner (FDP, Münchwilen), dass diese zusätzlichen Familienzulagen durch die Arbeitnehmer mitgetragen werden. Heute finanzieren allein die Arbeitgeber die Kinderzulagen. Jost Rüegg (GP, Kreuzlingen) findet die vorgeschlagene Lösung der Interpellation weder sinnvoll noch klug. Regierungspräsident Jakob Stark gab sich etwas ratlos: «Wir stehen vor der Grundsatzfrage: Sollen Kinderzulagen ein echter Lohnbestandteil sein oder ein Solidaritätswerk?» Die Diskussion der Interpellation werde der Regierungsrat auf alle Fälle in die Ausarbeitung der Gesetzesvorlage einfliessen lassen. (mvl)