Wenn schon Fusion, dann mit Eschenz

Wenn sich heute die Frage wieder stellen würde, wäre Mammerns Wunschpartner für eine Fusion Eschenz, nicht Steckborn. Eschenz wäre wie Mammern ländlich geprägt und von einer vergleichbaren Grösse, wie Mammerns Gemeindammann Hansjörg Lang sagt. Steckborn hat demgegenüber Stadtcharakter.

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Wenn sich heute die Frage wieder stellen würde, wäre Mammerns Wunschpartner für eine Fusion Eschenz, nicht Steckborn. Eschenz wäre wie Mammern ländlich geprägt und von einer vergleichbaren Grösse, wie Mammerns Gemeindammann Hansjörg Lang sagt. Steckborn hat demgegenüber Stadtcharakter. Man sehe das an Stein am Rhein. Die Mentalität der Bevölkerung sei eine andere: «Am Dorf herrscht absolute Demokratie, da guckt man auf die Leistung und ob jemand sympathisch ist.»

Die Mammerner Sekschüler gehen zwar heute wieder nach Steckborn zur Schule, doch gab es auch Zeiten, als sie nach Eschenz gingen. Die Fusion mit Eschenz ist aber heute kein Thema, denn «es gibt gar keinen Grund, zu fusionieren». Ziel sei, dass Mammern selbständig bleibt. Solange die Finanzen und das Personelle in Ordnung seien, gehe das. Klar ist, dass Mammerns Eigenständigkeit «eng von der Klinik Schloss Mammern abhängt», wie Lang schon 2011 zugab. (che)

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