Weniger Pauschalbesteuerte

FRAUENFELD. Letztes Jahr ist die Zahl der Pauschalbesteuerten im Thurgau deutlich zurückgegangen. Derzeit sind noch 67 Personen pauschal besteuert; Ende 2014 waren es 92.

Christof Widmer
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FRAUENFELD. Letztes Jahr ist die Zahl der Pauschalbesteuerten im Thurgau deutlich zurückgegangen. Derzeit sind noch 67 Personen pauschal besteuert; Ende 2014 waren es 92. Grund für den markanten Rückgang ist das Ende der Übergangsfrist bei der Einführung der verschärften Bestimmungen für Pauschalbesteuerte. Auf 2012 hat der Kanton die Hürden für sie erhöht: Pauschalbesteuerte müssen mindestens 150 000 Franken Steuern zahlen. Zudem müssen die Steuern mindestens so hoch sein wie der zehnfache Eigenmietwert oder die zehnfache Miete. Pauschalbesteuerte werden anhand ihres Lebensaufwands besteuert, da sie kein Einkommen im Thurgau haben dürfen.

Wer neu zugezogen ist und sich pauschal besteuern lassen wollte, für den galten die verschärften Regeln bereits ab 2012. Für die schon Ansässigen gab es dagegen eine Übergangsfrist, die Ende 2014 auslief. Für einen Teil der Pauschalbesteuerten war es darum ab 2015 günstiger, sich ordentlich besteuern zu lassen. Einige seien wegen der Verschärfung aber auch weggezogen, sagt Jakob Rütsche, Leiter der Thurgauer Steuerverwaltung.

Trotz des zahlenmässigen Rückgangs der Pauschalbesteuerungen sind die daraus entstehenden Einnahmen ungefähr gleich geblieben: Sie betrugen 11,5 Millionen Franken im letzten Jahr.

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