Weniger Besucher, kaum Ärger

Die Ausgabe Nummer 17 des Open Air Frauenfeld ist Geschichte. Die Organisatoren ziehen ein positives Fazit. 143 000 Besucherinnen und Besucher strömten während der drei Festivaltage auf die Frauenfelder Pferderennbahn, 4000 weniger als im Vorjahr.

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Die Ausgabe Nummer 17 des Open Air Frauenfeld ist Geschichte. Die Organisatoren ziehen ein positives Fazit. 143 000 Besucherinnen und Besucher strömten während der drei Festivaltage auf die Frauenfelder Pferderennbahn, 4000 weniger als im Vorjahr. «Der leichte Rückgang trübt die sehr gute Bilanz nicht. Unser Publikum wird dafür immer internationaler; die Anzahl Gäste aus Deutschland, Österreich, Frankreich und sogar aus Übersee hat zugenommen», freut sich Mediensprecher Joachim Bodmer und fügt an: «Wir sind extrem zufrieden mit dem Open-Air-Verlauf. Es wurde friedlich und ausgelassen gefeiert.»

Fünf Männer festgenommen

Auch die Thurgauer Kantonspolizei spricht von einem geregelten Verlauf des Open Airs. Schlägereien wurden kaum registriert und mit rund 40 Diebstählen wurden beim Festival-Polizeiposten deutlich weniger gemeldet als im Vorjahr. Fünf Männer hat die Polizei vorübergehend festgenommen. Drei werden verdächtigt, mit gefälschten Tickets gehandelt zu haben. Einer soll einen Standbetreiber bedroht haben und ein weiterer zwei junge Frauen sexuell belästigt haben. Gegen alle fünf Verdächtigten laufen nun Strafverfahren. Die Feuerwehr kam bis kurz vor Schluss gar nicht zum Einsatz.

1000 Personen behandelt

Die Sanität behandelte rund 1000 Personen, halb so viele wie im Vorjahr. Meist Bagatellen wie kleine Wunden, Kreislaufprobleme oder Verstauchungen. 31 Personen wurden wegen Knochenbrüchen oder einer Überdosis beim Alkohol- und Drogenkonsum ins Spital eingewiesen. Mario Testa