WELTKULTURERBE: Die Archäologen sind abgetaucht

Seit dieser Woche tauchen Experten im thurgauischen Nussbaumersee zu den Resten einer Pfahlbausiedlung. Mitte März wollen sie die ersten Ergebnisse präsentieren.

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Taucher des Archäologischen Amtes des Kantons Thurgau untersuchen im Nussbaumersee die Reste einer Pfahlbauersiedlung. (Bild: Reto Martin)

Taucher des Archäologischen Amtes des Kantons Thurgau untersuchen im Nussbaumersee die Reste einer Pfahlbauersiedlung. (Bild: Reto Martin)

Nachdem das Eis auf dem Nussbaumersee geschmolzen ist, können die Archäologen des Kantons Thurgau jetzt loslegen. Sie tauchen zu den gut erhaltenen Resten einer Pfahlbausiedlung, die sich am Grund des Sees befinden. Die Tauchgänge waren bereits für den Januar geplant. Ziel ist eine Bestandsaufnahme der Pfahlbau-Fundstellen, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehören.



Für die Untersuchungen wurde auf dem See ein Floss als Arbeitsplattform installiert, von welchem aus die Archäologen zu den Siedlungsresten tauchen. Ausserdem setzt das Amt für Archäologie ein Boot mit umweltschonendem Motor ein, um sich auf dem See bewegen zu können. Neben der Dokumentation erhoffen sich die Experten, weitere Funde zu machen, um noch mehr über das Leben der Pfahlbauer herauszufinden.



An mehreren Stellen rund um den Nussbaumersee sind Informationstafeln zu den taucharchäologischen Untersuchungen installiert worden. Ausserdem wird für die Öffentlichkeit am Freitagnachmittag, 17. März, vor Ort ein Informationsanlass durchgeführt. Dann wollen der Kanton und die Archäologen über erste Ergebnisse der Arbeiten berichten. (lsf)

Taucher des Archäologischen Amtes des Kantons Thurgau untersuchen im Nussbaumersee die Reste einer Pfahlbauersiedlung. (Bild: Reto Martin)

Taucher des Archäologischen Amtes des Kantons Thurgau untersuchen im Nussbaumersee die Reste einer Pfahlbauersiedlung. (Bild: Reto Martin)