Wellenrutsche und Sprungturm: In Aadorf geht die Badisanierung voran

AADORF. «Da zeichnet sich eine Attraktivitätssteigerung ab», sagt Gemeinderätin Cornelia Hasler, Projektverantwortliche der Sanierung Freibad Aadorf, bei der Badi «am Heidelberg». In und rund um das Schwimmbecken arbeiten dort die Handwerker nämlich schon jetzt für die Eröffnung im Juni.

Kurt Lichtensteiger
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Die Handwerker arbeiten am Kinderbecken. Dort verzögert sich der Bau wegen der schlechten Witterung. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Die Handwerker arbeiten am Kinderbecken. Dort verzögert sich der Bau wegen der schlechten Witterung. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

AADORF. «Da zeichnet sich eine Attraktivitätssteigerung ab», sagt Gemeinderätin Cornelia Hasler, Projektverantwortliche der Sanierung Freibad Aadorf, bei der Badi «am Heidelberg». In und rund um das Schwimmbecken arbeiten dort die Handwerker nämlich schon jetzt für die Eröffnung im Juni.

Zweite Etappe bald fertig

Die zweite Etappe soll binnen zweier Monate beendet sein. Bei idealem Wetter wie jetzt werden die Arbeiten tüchtig vorangetrieben. Die Männer sind daran, das Becken mit einer neuen Folie auszukleiden, derweil Gärtner rund um den völlig erneuerten Beckenrand mit Terrainanpassungen beschäftigt sind. Hingucker sind die Wellenrutschbahn, der Einmeter- und Dreimetersprungturm, die Sitzstufen aus Beton sowie die hölzernen Liegeroste anstelle der einstigen Rabatten. Zeitlich in Verzug geraten ist man aufgrund der schlechten Witterung beim Kinderbecken. Neue Spielgeräte, eine neue Toilettenanlage und wieder eine Elefantenrutschbahn tragen zur Attraktivität bei. Anstelle von fünf vorgesehenen Wasserspielen kommen nur deren drei. Weil diese mit Frischwasser betrieben werden müssen, geriete ansonsten die Wassertemperatur im Kinderbecken zu tief.

4,4 Millionen Gesamtkosten

«Der grösste Brocken der veranschlagten 2,5 Millionen Franken teuren zweiten Etappe liegt allerdings im verborgenen, in der Erneuerung der Wassertechnik», sagt Cornelia Hasler. Für die letzte Etappe, den Kiosk und den Eingangsbereich, sind Ausgaben von 700 000 Franken budgetiert. Wann mit den Arbeiten daran begonnen wird, ist allerdings noch offen. Fest steht, dass Aadorf schon dieses Jahr über ein Freibad verfügt, das den Vergleich zu umliegenden Bädern nicht scheuen muss. Bleibt zu hoffen, dass einem der Sommer wettermässig nicht wie letztes Jahr eine Enttäuschung beschert. Das offizielle Badifest findet indes mit dem Schwimmclub am 13. Juni statt. Je nach Witterung öffnen die Türen schon zwei Wochen vorher.

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