Weiter Westen in der Festhütte

Das sechste Thurgauer Country Festival bot den Fans guter Westernmusik beste Unterhaltung. Der Auftritt der deutschen Sängerin Jill Morris war der Höhepunkt.

Maya Heizmann
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Jill Morris überzeugte mit dem facettenreichen Einsatz ihrer Stimme. (Bilder:Maya Heizmann)

Jill Morris überzeugte mit dem facettenreichen Einsatz ihrer Stimme. (Bilder:Maya Heizmann)

frauenfeld. Die Rhythmen gingen den Fans in die Beine. Ausgerüstet mit Stiefeln, grossen Gürtelschnallen, Gilets, Cowboy-Krawatten oder zumindest mit einem Cowboyhut zelebrierten am Samstag in der Festhalle Rüegerholz viele Tanzfreudige den Line Dance – diesen Gruppentanz, für den man keinen Partner braucht. Die Personen stehen in Linien und Reihen und die einheitlichen Schrittkompositionen geben ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. So stand die 400 Quadratmeter grosse Tanzfläche nie leer.

Jill Morris ohne Band

Schon die Country Stew zeigten ein abwechslungsreiches Programm. Danach trat Jill Morris, gebürtige Wiesbadnerin, auf. Auch ohne Live-Band überzeugte die Sängerin mit ihrer gewaltigen Stimme, die Höhen und Tiefen und sogar das Jodeln professionell meisterte. Schnell sang sie sich in die Herzen der Zuhörer. Auch Daniel T. Coates aus Pennsylvania vermochte mit seinen gesungenen Geschichten zu begeistern. Ganz nach dem Motto «Let's have a party» wurde bis weit nach Mitternacht gefeiert.

«Country Stew» mit Sängerin Barbara eröffnete den Konzertabend.

«Country Stew» mit Sängerin Barbara eröffnete den Konzertabend.

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