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WEINFELDEN: Thurgauer Offiziere freuen sich über neue Flugzeuge

Der Bundesrat will eine neue Luftverteidigung beschaffen. Der Grundsatzentscheid stösst bei der Thurgauer Offiziersgesellschaft auf grosse Zustimmung. Damit werde Vertrauen und Sicherheit geschaffen.

Am Freitagabend erhielt der Bundesrat bei der Offiziersgesellschaft Bodensee viel Zuspruch. Diese hatte zu einem Informationsabend zum Thema «Luftverteidigung in Europa» eingeladen – dies nur zwei Tage nach dem bundesrätlichen Grundsatzentscheid, acht Milliarden Franken in neue Kampfflugzeuge und ein neues System für die bodengestützte Luftverteidigung zu ­investieren. «Wir hätten das ­Thema nicht aktueller treffen können», freute sich Major und Vorstandsmitglied Markus Schönholzer. Der Entscheid des Bundesrats sei ein «starkes Zeichen» für die Landesvertei­digung, betonte Werner Epper, Brigadier und Chef des Luftwaffenstabs. Als weiterer Referent zeigte Major Beat Benz vor allem taktische und technische Hintergründe auf. Künftige Luftverteidigungssysteme müssten vor ­allem allwettertauglich sein und vernetzt funktionieren können, auf westliche Nato-Standards abgestimmt sein und miliztauglich bleiben. Es sei ein Schweizer Privileg, dass man darüber diskutieren und abstimmen könne, sagte Oberleutnant Christof Richard aus Altnau auf Anfrage. Er sei ­zudem überzeugt, dass das Volk richtig entscheiden werde, betonte der Flugsicherungsoffizier a. D.

Verbund von Flugzeugen und Systemen am Boden

Die jetzigen Systeme könnten ­aktuellen Anforderungen nicht mehr standhalten, unterstrich Thomas Wieland aus Weinfelden, Major der Artillerie a. D. ­Darum brauche es neue Investitionen. Erforderlich sei ein durchdachtes Gesamtkonzept, ein Verbund von neuen Kampfflugzeugen und bodengestützten Systemen. «Ich bin froh, dass es endlich weitergeht in der Planung», reagierte Peter Hofer aus Berg. Er ist Oberstleutnant im Generalstab und stellvertretender Kommandant der Übermittlungs- und Feuerunterstützungs-Schule 61 in Frauenfeld. Der bundesrätliche Beschluss vermittle Vertrauen und Sicherheit. Dass nicht nur neue Kampfflieger, sondern auch bodengestützte Systeme beschafft werden sollen, sehe er als wichtigen Vorzug dieses Entscheids.

Für die Schweiz sei es wichtig, dass sie ihren Luftraum in ­allen Belangen sichern und verteidigen könne, sowohl durch Mittel in der Luft als auch am Boden, doppelte Tobias Hutter aus Gais nach. Er verdient gegenwärtig seinen Leutnant in Frauenfeld ab. Jetzt gehe es darum, im ­Zusammenspiel mit der Politik Überzeugungsarbeit zu leisten.

Martin Sinzig

thurgau@thurgauerzeitung.ch

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