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WEINFELDEN: Kanton kann Infostelle nicht alleine retten

Die Fachstelle Frau und Arbeit muss sich überlegen, wie sie weitere finanzielle Mittel auftreiben kann. Der Kanton erhöht zwar seinen Beitrag, die wegfallenden Bundesgelder kann er aber nicht kompensieren.
Larissa Flammer

Der Bund streicht der Infostelle Frau und Arbeit in Weinfelden ab 2019 die Gelder. Am Mittwoch fand eine Sitzung mit dem Kanton zur Zukunft der Fachstelle statt. Regierungsrätin Cornelia Komposch sagt, was dabei herausgekommen ist.

Cornelia Komposch, was bedeutet der Entscheid des Bundes für die Infostelle?

Der Entzug der Bundesgelder ist einschneidend. Der Kanton kann teilweise in die Bresche springen: Wir erhöhen unseren finanziellen Beitrag um einen beträchtlichen Betrag. Mehr wird es aber nicht geben. Wir können die wegfallenden Mittel nicht vollständig kompensieren.

Wird es trotzdem reichen?

Wir haben heute darüber diskutiert, ob die Infostelle eine realistische Zukunft hat. Das Team bespricht intern bereits, wie finanzielle Mittel aufgetrieben werden können. Personelle Konsequenzen stehen nicht im Fokus. Das Team sucht Geldgeber und es gibt schon verschiedene Ideen.

Ist es für den Kanton eine Option, eine eigene Fachstelle für Gleichberechtigung einzurichten?

Das haben wir diskutiert, aber die Infostelle ist sehr etabliert und bekannt. Das Team leistet so gute Arbeit. Es ist uns ein Anliegen, dass es die Stelle auch künftig gibt. Der Kanton hat den Auftrag, die Gleichstellung zu fördern und die Infostelle führt diesen aus. Sie macht aber noch viel mehr, sodass verschiedene Departemente von ihrer Arbeit profitieren.

Was wurde an der Sitzung sonst noch besprochen?

Der Leistungsauftrag wurde etwas angepasst. So wird zum Beispiel wohl die Berichterstattung der Infostelle an den Kanton künftig etwas enger geschehen, da wir mehr finanzielle Mittel stellen. Zwischen dem Kanton und dem Team der Infostelle besteht ein sehr gutes Einvernehmen.

Larissa Flammer

larissa.flammer@thurgauerzeitung.ch

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