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WEINFELDEN: Ehrenurkunde für «Miss Benevol»

In Anerkennung ihrer Verdienste um die Freiwilligenarbeit wurde die scheidende Geschäftsführerin Margrit Keller zum Ehrenmitglied von Benevol Thurgau ernannt. Ihre Nachfolgerin ist Sabina Peter Köstli.
Ständerätin Brigitte Häberli überreicht Margrit Keller die Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft. (Bild: Werner Lenzin)

Ständerätin Brigitte Häberli überreicht Margrit Keller die Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft. (Bild: Werner Lenzin)

«Bei dir hat man das Herz, die grosse Leidenschaft und das innere Feuer für die Freiwilligenarbeit in unserem Kanton gespürt», sagte Ständerätin Brigitte Häberli bei der Verabschiedung der scheidenden Geschäftsführerin Margrit Keller. Die Thurgauer Ständerätin bezeichnete sie als eigentliche «Benevol-Heldin» und überreichte ihr die Ehrenmitglied-Urkunde. Regierungsrat Jakob Stark betonte die grosse gesamtgesellschaftliche Bedeutung der Freiwilligenarbeit und forderte: «Respekt und Wertschätzung für die freiwillige Tätigkeit müssen in Familien, Schulen, Politik und Firmen einfliessen.»

Paul Engelmann, Präsident von Benevol Thurgau, wurde für eine weitere Amtsdauer bestätigt. Die neue Geschäftsführerin Sabrina Peter Köstli hat die Arbeit bereits aufgenommen. Die Versammlung berief einstimmig neu in den Vorstand: Marlies Gut, Skadi Rexhausen und Heinz Wiederkehr. Engelmann wies darauf hin, dass Freiwilligenarbeit heute und in Zukunft in den Vereinen, in den kirchlichen und politischen Organisationen aber auch in den Hilfswerken und bei der Nachbarschaftshilfe geleistet wird. «Es sind immer mehr Menschen notwendig, die sich als Freiwillige engagieren», betonte der Präsident. Er hob hervor, dass der neue Vorstand gemeinsam mit der neuen Geschäftsleiterin die im Workshop des vergangenen Jahres erarbeiteten Vorschläge überprüfen und Prioritäten bei der Umsetzung festlegen wird. «In Ergänzung zum Vorstand möchten wir Persönlichkeiten aus dem Thurgau begeistern, unsere Aktivitäten in einem Patronatskomitee zu unterstützen.»

Wichtigkeit der Öffentlichkeitsarbeit

«Beschäftigt hat uns im vergangenen Jahr, wie man Vereine bei der Suche nach Vorstandspersonen unterstützen könnte», unterstrich die scheidende Geschäftsführerin. Sie stellt fest, dass die Bereitschaft in Vereinen mitzuarbeiten nicht wirklich abgenommen, aber die Motivationen und die Mitwirkungsmöglichkeiten der Menschen sich geändert haben. Gemäss Margrit Keller müssen Vereine, die überleben und Erfolg haben wollen, sich den geänderten Bedürfnissen und Möglichkeiten ihrer Mitglieder aber auch ihrer Vorstandsverantwortlichen anpassen. Als wichtigen Punkt bezeichnete Keller die Öffentlichkeitsarbeit und wies dabei hin auf die neu gestaltete Homepage und auch auf die Werbung mittels Newsletter. Einstimmig genehmigten die 27 anwesenden Stimmberechtigten die Rechnung 2017 mit einem minimen Vorschlag und die Festsetzung des Jahresberichts.

Werner Lenzin

thurgau@thurgauerzeitung.ch

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