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«Weinberg an perfekter Südlage»

SCHLATTINGEN. Der Schlattinger Thomas Schmid schaffte mit seinem Weisswein «Schlattinger 2011 AOC» den Sprung unter die sechs besten Müller-Thurgau-Weine der Schweiz. Jetzt steht er im Final. Am 23. Oktober wird in Bern der Gewinner gekürt.
Gjon David
Thomas und Judith Schmid halten den «Schlattinger 2011 AOC Thurgau», der es in den Final des Grand Prix du Vin Suisse schaffte. (Bild: Gjon David)

Thomas und Judith Schmid halten den «Schlattinger 2011 AOC Thurgau», der es in den Final des Grand Prix du Vin Suisse schaffte. (Bild: Gjon David)

«Dies ist für mich und unser Weingut ein grosser Erfolg und eine Anerkennung unserer Bestrebungen, Weine von höchster Güte zu erzeugen», sagte der Schlattinger Weinhersteller Thomas Schmid.

Mit seinem «Schlattinger 2011 AOC» schaffte es Schmid – beim Grand Prix du Vin Suisse – unter die sechs besten Müller-Thurgau-Weine. «In diesem Jahr sind landesweit für den sechsten Grand Prix du Vin Suisse 3500 Weine eingereicht worden», sagt Schmid. Eine sechsköpfige Expertenjury hatte beim Blinddegustieren seinem Wein eine hohe Punktezahl vergeben. Nun ist er für den grossen landesweiten Final nominiert. An einem grossen Galaabend am 23. Oktober, wird in Bern jeweils der grosse Gewinner gekürt.

Weinrebe gut pflegen

Hat denn der Schlattinger ein Geheimnis bei der Produktion seines Weins, dass er seine Konkurrenz am Wettbewerb weit hinter sich gelassen hat? «Es gibt kein Geheimnis», versichert Schmid. Es fange bei der Weinrebe schon an, die gut und mit grosser Sorgfalt gepflegt werden müsse. «Man darf die Rebe nicht überlasten», sagt Schmid. «Früher hatte man doppelt so viel Ertrag gehabt aus den Weinreben. Darum waren die Weine dann auch leichter, mit weniger Alkohol, weniger Aroma und wässeriger.»

Schmid baut auf seinem Weingut von rund fünf Hektaren in Schlattingen und Hallau nebst den traditionellen Hauptsorten Blauburgunder und Riesling×Sylvaner Merlot, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Regent und Maréchal Foch an. «Unser Weingut liegt auf dem Fusse des Rodenberges. Die perfekte Südlage – eine Toplage», schwärmt Schmid.

Neubau mit Solaranlage

Dann erzählt er vom Neubau, der gleich 50 Meter nebenan gebaut wird. «Der Neubau wir etwa 16 Meter breit und 30 Meter lang sein.

Der hintere Teil des Neubaus wird ein Tankraum. Im vorderen Teil kommen die Büros und Verarbeitungsräume», sagt Schmid. Auf dem Flachdach werden Solaranlagen montiert. «So produzieren wir dann den Strom selber, den wir brauchen», sagt Schmid. Er habe aber nicht im Sinne, mehr zu keltern. «Es wird praktischer, rationeller und technisch besser.» Jeden Tank könne man dann einzeln steuern und beispielsweise die Temperatur individuell steuern. Das sei ein Sprung nach vorne, den sie mit dem Neubau machen. In Zukunft findet der Verkauf und das Lagern nur noch im alten Gebäude statt, erzählt Schmid.

Abwechslungsreicher Beruf

Er führe einen Familienbetrieb, sagt Schmid. Seine Frau Judith, die Tochter, der Sohn und auch sein Vater packen bei der Arbeit mit an. Schmid übt seinen Beruf seit 1988 aus. Langweilig sei es nie geworden. «Es ist eine Leidenschaft von uns», sagt seine Frau Judith. «Jedes Jahr bringt dieser abwechslungsreiche Beruf neue Überraschungen», sagt Thomas Schmid. Die wirklich spannende Arbeit aber sei für ihn das Herstellen des Weines – das Keltern, gesteht Schmid. Aber auch die Kommunikation beim Verkauf mit den verschiedenen Menschen sei sehr interessant. Für seine Frau Judith ist das Degustieren des Weines das Aufregendste.

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