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WECHSEL: Neuer Geschäftsführer für Lignum Thurgau

Die Mitglieder von Lignum Thurgau wählen den Frauenfelder Simon Biegger einstimmig zum neuen Geschäftsführer. Biegger ist der erste vollamtliche Geschäftsführer des Holzverbandes.
Christof Lampart
Paul Koch und Simon Biegger. (Bild: Christof Lampart)

Paul Koch und Simon Biegger. (Bild: Christof Lampart)

Wie an der Mitgliederversammlung von Lignum Thurgau, die in den Räumen der Haustechnik Eugster AG vonstatten ging, bekannt gegeben wurde, wird der Frauenfelder Simon Biegger sein Pensum bis zum Herbst 2018 langsam von anfänglich 60 auf 100 Prozent hochfahren. Er wird von seinem Vorgänger Rolf Auer eingeführt. Dass Lignum Thurgau sich erstmals einen vollamtlichen Geschäftsführer leisten und so eine Neuausrichtung der Organisation vorantreiben kann, ist dem interkantonalen NRP-Projekt «Innovationszelle Wald und Holz» zu verdanken. Von diesem profitiert die ganze Thurgauer Holzwirtschaft.

Dass man mit einem rund vierfach höheren Budget als wie bis anhin rechnen könne, bringe, so Rolf Auer, «ganz neue Möglichkeiten für die Branchenentwicklung» mit sich. Zwei Drittel des Budgets übernimmt die ­öffentliche Hand, der Rest muss selbst gestemmt werden. Allerdings versiegt der üppige Geldfluss Ende 2022. «Dann erhalten wir nur noch rund 15 Prozent der Gelder und dies nur für konkrete Projekte», verdeutlichte Auer. Deshalb müsse man die Zeit nun gezielt nutzen, um in vier Jahren selbst nachhaltig am Markt auftreten und wirtschaften zu ­können.

Kein reiner Bürojob

Rolf Auer sieht als konkrete Handlungsfelder «intensive Bauherrenberatung und Interventionen». Zugleich möchte Lignum Thurgau den Branchenverbänden dabei helfen, verbandsinterne Projekte aufzugleisen, wenn sie irgendwie anstossen sollten. Auf Biegger wartet mitnichten ein reiner Bürojob. «Der Geschäftsführer wird viel bei den Bauherren und Unternehmen vor Ort sein, um Lösungen und Synergien für die Holzbranche aufzuzeigen und zu erarbeiten», sagte Auer. Die verstärkte Zusammenarbeit unter den einzelnen Branchenverbänden zeigt sich auch darin, dass Holzbau Thurgau und Lignum Thurgau in Zukunft ein gemeinsames Sekretariat in Weinfelden führen werden. «Diese räumliche Nähe dürfte dazu beitragen, dass die Verbände noch enger miteinander zusammenarbeiten können», sagte Auer. Auch Paul Koch, ­Präsident von Lignum Thurgau, freut sich über den absehbaren Schub bei der Professionalisierung: «Das ist zum einen eine Chance für die Holzkette und zum anderen ein Benefit für unsere Mitglieder.»

Christof Lampart

thurgau@thurgauerzeitung.ch

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