Wasserleitung: Endausbau ab 2014 angestrebt

SALEN/REUTENEN. Die Wasserversorgung Seerücken West (WSW) plant, den Endausbau der Wasserleitungen ab 2014 in Angriff zu nehmen.

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Für WSW engagiert: Gerhard Kiefer, Margrit Stump und Paul Maag (v. l.). (Bild: Salome Preiswerk)

Für WSW engagiert: Gerhard Kiefer, Margrit Stump und Paul Maag (v. l.). (Bild: Salome Preiswerk)

Für Gerhard Kiefer war es die erste Delegiertenversammlung der Wasserversorgung Seerücken West (WSW), er hatte das Präsidium der Betriebskommission im Vorjahr von Victor Haag übernommen. Wie es sich an der Versammlung am Mittwochabend im Restaurant Haidenhaus zeigte, hat er sich in sein Amt bestens eingearbeitet. Kiefer rechnet, dass ab 2014 – dann enden die Rückzahlungen an die Gemeinden – der Endausbau der WSW in Angriff genommen werden kann. Dies betrifft vor allem den Leitungsbau von Ammenhausen nach Moorwilen. «Mit dem Ausbau könnte der Löschwasserdruck in Lanzenneunforn verbessert werden», so Kiefer, «Kostenpunkt circa 700 000 Franken.»

Rechnung schliesst mit Plus

Die Rechnung der WSW schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 70 000 Franken ab, dies vor allem durch einen erhöhten Wasserverkauf. Der gesamte Wasserverbrauch stieg um nicht ganz 20 000 Kubikmeter. «Zwar bringen die Quellen im Reservoir Bannholz durchschnittlich 724 Kubik pro Tag, die Leistung hängt aber von den Niederschlägen ab. Dank Seewasser gab es im Sommer keine Lieferengpässe», sagte Betriebswart Christian Müller. Rechnung 2010 und Budget, welches einen Aufwandüberschuss von 3000 Franken vorsieht, wurden einstimmig genehmigt.

Betriebskommission gewählt

Die Delegierten wählten Marianne Götz aus Eschenz und Erika Siegwart aus Mammern als Rechnungsrevisorin respektive Suppleantin. Die zehn anwesenden Delegierten aus den Gemeinden Eschenz, Herdern, Homburg, Hüttwilen und Mammern bestätigten die Betriebskommission samt Präsident für die Amtsperiode bis 2015: Gerhard Kiefer (Präsident sowie Vertreter der Gemeinde Eschenz), Cornelia Komposch (Herdern), Victor Haag (Homburg), Dino Giuliani (Hüttwilen) und Ingrid von Känel-Meier (Mammern). Rechnungsführer Paul Maag, er führt zugleich das Rechnungswesen der Werke in der Gemeinde Hüttwilen, bot sich an, die Rechnung sowie das Sekretariat von WSW auch nach seiner Pensionierung 2012 zu führen, was die Delegierten dankend annahmen. Auch Betriebswart Christian Müller wurde einstimmig wiedergewählt.

Bei der Rechnungsprüfungskommission gaben Margrit Stump und Claus Ullmann den Rücktritt. Als Ersatz wurden Marianne Götz aus Eschenz als Rechnungsrevisorin sowie Erika Siegwart als Suppleantin gewählt. Auch Brigitte Frei-Vetterli und Josef Hagen wurden als RPK-Mitglieder wieder gewählt. (sp)