Was fehlte, war ein Stand mit Regenschirmen

Gross war das Angebot am dritten Floh- und Handwerksmarkt in Wilen. Der Erlös kommt der älteren Generation zugute.

Christoph Heer
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Gross und klein am Stöbern an einem Stand. (Bild: ch)

Gross und klein am Stöbern an einem Stand. (Bild: ch)

WILEN. Mit 98 Marktständen war auch beim dritten Floh- und Handwerksmarkt das Angebot riesig. Es war fast unerschöpflich. Doch eines fehlte am Samstag auf dem Aegelsee-Areal: ein Stand, an dem Regenschirme verkauft wurden. Immer wieder liess es Petrus regnen, so stark, dass sich die Veranstalter gezwungen sahen, umzustellen. «Wir haben am Morgen schnell reagiert. So haben wir einige Marktstände, welche im Freien standen, kurzerhand umgebaut und regensicherer gemacht», erklärte OK-Chefin Grety Weidenmann. Sie erinnerte sich, dass es das erste Mal war, dass es an einem Marktsamstag regnete. «Doch dank meinem fleissigen Team haben wir auch diese dritte, verregnete Ausgabe sicher unter Dach und Fach gebracht.»

Geschirr, Bücher, Schmuck

Im Angebot waren Geschirr, Bücher, Spielwaren, Esswaren, Schmuck und vieles mehr. Unter den Marktbesuchern waren auch Nelly und Heinz Wick aus Rickenbach. «Gläser, Schutzengel und Karten haben wir uns geschnappt», meinten die beiden. «Wir sind erstaunt, wie gross und vielfältig der ganze Anlass hier ist», sagte das Ehepaar. Zum zweitenmal als Verkäuferin war Edith Kühni aus Aadorf zugegen. Sie bemerkte eine gewisse Stimmungseinbusse wegen des Wetters. «Bei schönem Wetter herrscht schon eine andere, um nicht zu sagen bessere Stimmung», so die Flohmarktspezialistin. Nicht auf einen grossen Verkaufserfolg zurück- blickten konnten Annemarie und Urs Meyer. «Unglaublich, wie viele Besucher hierher strömten. Unser Geschäft (hauptsächlich Geschirr) lief jedoch nur mässig, trotzdem hat es uns riesig Spass gemacht, das erste Mal hier in Wilen mit dabei zu sein», sagten die beiden Herisauer.

Erlös für einen guten Zweck

Der Erlös des Anlasses kommt dem organisierenden Club der Älteren Wil und Umgebung zugute. «So können wir unseren älteren Mitmenschen monatlich einen unterhaltsamen Nachmittag ermöglichen», sagte Grety Weidenmann. Für die OK-Chefin ist es wichtig, dass immer etwas läuft. «Es liegt mir im Blut, immer auf Trab zu sein. Die Gemütlichkeit und die Geselligkeit liegen mir ebenso am Herzen wie das Organisieren solcher Grossanlässe. Die Organisation beginnt jeweils bereits nach Beendigung eines Marktes», erklärte Grety Weidenmann.