Warth-Weiningen budgetiert ein Defizit

WARTH-WEININGEN. Die Politische Gemeinde Warth-Weiningen dürfte auch im 2014 den nach Horn zweittiefsten Steuerfuss im Kanton haben. Denn an der Gemeindeversammlung am Donnerstag, 16. Januar, beantragt der Gemeinderat keine Veränderung des Steuerfusses von aktuell 35 Prozentpunkten.

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Hans Müller Gemeindeammann Warth-Weiningen (Bild: pd)

Hans Müller Gemeindeammann Warth-Weiningen (Bild: pd)

WARTH-WEININGEN. Die Politische Gemeinde Warth-Weiningen dürfte auch im 2014 den nach Horn zweittiefsten Steuerfuss im Kanton haben. Denn an der Gemeindeversammlung am Donnerstag, 16. Januar, beantragt der Gemeinderat keine Veränderung des Steuerfusses von aktuell 35 Prozentpunkten. «Die Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage und der kantonalen Finanzpolitik ist weiterhin ungewiss. Aus diesen Gründen möchte der Gemeinderat zum heutigen Zeitpunkt von einer Veränderung der Steuerbelastung absehen», heisst es in der Botschaft.

Steuern machen Drittel aus

Das Budget fürs eben begonnene Jahr schliesst bei einem Gesamtaufwand von 4,5 Millionen Franken mit einem Defizit von 45 300 Franken. Dabei rechnet der Gemeinderat bei den meisten Posten mit ähnlichen Ausgaben und Einnahmen wie in den vergangenen Jahren. So auch bei den Steuern, die rund einen Drittel der Einnahmen ausmachen.

Bereits in den vergangenen Jahren budgetierte der Gemeinderat ein Minus. 2012 resultierte dann aber doch ein Ertragsüberschuss von 4000 Franken, die Rechnung 2013 ist noch in Arbeit. Die Rechnungsgemeindeversammlung findet am Freitag, 23. Mai, statt.

Neue Wasserleitung

Am 16. Januar entscheiden die Stimmbürger in Warth-Weiningen nebst dem Voranschlag auch über den Neubau der Wasserverbindungsleitung zwischen Buch-Stägacker und Trüttlikon der Gruppenwasserversorgung Schafferetsbuck. Die Gesamtkosten betragen 220 000 Franken, auf die Gemeinde Warth-Weiningen entfallen laut dem Verteilschlüssel mit Hüttwilen und Uesslingen-Buch 66 000 Franken. (mz)

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