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WARTH: Alles fliesst in Ittingen

Die Kartause will den Schwung des vergangenen Jubiläumsjahres nutzen. Die Stiftung und die Museen, das Tecum und die Konzerte setzen heuer auf ein gemeinsames Thema: Wasser.
Das Jahr des Wassers in der Kartause Ittingen und Popcorn aus eigenem Mais: Cornelia Mechler, Corinne Rüegg, Heinz Scheidegger, Thomas Bachofner, Stefanie Hoch und Markus Landert. (Bild: Dieter Langhart)

Das Jahr des Wassers in der Kartause Ittingen und Popcorn aus eigenem Mais: Cornelia Mechler, Corinne Rüegg, Heinz Scheidegger, Thomas Bachofner, Stefanie Hoch und Markus Landert. (Bild: Dieter Langhart)

Das Wasser in Ittingen mag nicht so dominant erscheinen wie der riesige Loop, den kein Besucher übersehen kann. Das Künstlerduo Bildstein Glatz hat ihn vergangenen Mai für die Kartause Ittingen errichtet, zum 40-Jahr-Jubiläum. Doch eine Quelle war – neben der Abgeschiedenheit – der Grund, dass sich Mönche im 12. Jahrhundert hier niedergelassen haben. Die Quelle war ergiebig und sie sei seither nie versiegt, sagt Procurator Heinz Scheidegger. Sie speist die Brunnen der Anlage, ermöglicht eine Fischzucht. Was liegt da näher, als das Wasser zum Jahresthema der Partnerbetriebe zu machen.

Musikalischer Höhepunkt der zahlreichen Veranstaltungen sind die Pfingstkonzerte. Dieses Jahr leitet sie der Blockflötist Maurice Steger. Er widmet das Festival osteuropäischen Komponisten des Barocks und der Romantik – und ist Conférencier des Dîner Musical. Die Sonntagskonzerte dauern noch bis 15. April und setzen im Oktober wieder ein.

Zum zweiten Mal machen die Stiftung, das Tecum und die Museen das Besondere des Ortes erlebbar und bündeln Erlebnisse, Kurse und Vorträge zu Kurzaufenthalten. So lässt sich etwa ein Wildbienenhotel bauen und Wissenswertes über die fleissigen und wichtigen Insekten erfahren. Und bereits zum vierten Mal wird ein Rosenpflegekurs angeboten.

Können Steine sprechen? Haben alte Gemäuer eine Ausstrahlung? Geht von solchen Orten eine Kraft aus? Das Zentrum Tecum begrüsst jene, die die Hektik des Alltags hinter sich lassen und durchatmen wollen – und bietet neu kürzere und längere Auszeiten an: begleitete Entspannung für Körper, Seele und Geist.

Für Museumsdirektor Markus Landert bilden Geschichte und Kunst sowie die Spiritualität des ehemaligen Kartäuserklosters eine Dreieinigkeit. In den vergangenen 40 Jahren sei mit verschiedenen Zugängen und Gemeinsamkeiten der drei Partner aus Ittingen ein lebendiges Kulturdenkmal geworden. Trotz des erfolgreichen Geschäftsjahres bleiben Erhalt und Sanierung der Kartause eine Daueraufgabe, betont Heinz Scheidegger. Und legt Besuchern den erst halb gefüllten Jubiläumsfonds nahe: «Den Unterhalt der 10000 Quadratmeter Dachfläche können wir nicht alleine stemmen.»

Dieter Langhart

dieter.langhart@thurgauerzeitung.ch

kartause.ch

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