Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Warten auf smartere Smartmeter

Stromsperre Ist es noch zeitgemäss, Waschmaschine und Geschirrspüler über die Mittagszeit für eine Stunde vom Stromnetz zu nehmen? Diese Frage diskutierte der Frauenfelder Gemeinderat aus Anlass einer Interpellation von SP-Gemeinderätin ­Félicie Haueter. Das Thema beschäftige viel, sagte Haueter, besonders Haushalte mit fixen Waschtagen oder Menschen, die Schicht arbeiteten, störten sich an den fixen Sperrzeiten im Winterhalbjahr, wie sie Frauenfeld noch kennt. Für die Stadt überwiegen jedoch weiterhin die Vorteile. Rund 100000 Franken jährlich können die Frauenfelder insgesamt sparen, wenn über Mittag die teueren Verbrauchsspitzen gekappt werden. Diesem stadträtlichen Argument zu Gunsten der Spitzenstromsperre schloss sich insbesondere die Ratsrechte an. Zur Sprache kam in der Diskussion auch die Möglichkeit von flexiblen Stromsperren. Lokal produzierter Strom aus Fotovoltaikanlagen etwa falle ja gerade über die Mittagszeit an, und könnte zum Ausgleich der Stromspitzen genutzt werden, sagten Votanten aus der linken Ratsseite. «Im Sommer geht dies auf», sagte der zuständige Stadtrat Ruedi Huber. Daher gebe es im Sommer auch die Abschaltung nicht mehr, im Winter sehe es aber anders aus. In Zukunft nötig seien intelligentere Stromnetze und Stromzähler. Laut FDP-Gemeinderätin Andrea Ferraro werden derzeit Geräte eingebaut, die zwar für Fernablesung eingerichtet seien, aber nicht für eine intelligente Steuerung der Stromverbraucher. Laut Ruedi Huber dauert es noch einige Jahre, bis Smartmeter der neusten Generation zum Einsatz kommen werden. (hil)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.