Walter hat Spass an schweren Motoren

Nationalrat und Bauernpräsident Hansjörg Walter übernahm das Ehren-OK-Präsidium des 50. Frauenfelder Motocross. Dabei gibt er zu, dass er etwas Benzin im Blut hat.

Drucken
Teilen
Hansjörg Walter mag nicht nur schwere Traktoren und Mähdrescher, sondern auch Motorräder. (Bild: Nana do Carmo)

Hansjörg Walter mag nicht nur schwere Traktoren und Mähdrescher, sondern auch Motorräder. (Bild: Nana do Carmo)

Herr Walter, haben Sie eine Affinität zu Motorrädern?

Hansjörg Walter: Ja, durchaus. Als Kommandant einer Panzerstabskompanie führte ich einen Motorradfahrerzug. Die Typen, die diese Motorfahrräder steuern, imponierten mir immer. Sie sind selbständig und tragen Eigenverantwortung. Sie sind auch in der Lage, kleine Reparaturen selbst zu erledigen.

Fahren Sie selber auch Töff?

Walter: Ja, ich habe den Motorradausweis. Ich bin allerdings nicht sehr viel gefahren.

Haben Sie auch beruflich mit schweren Motoren zu tun?

Walter: Ja, wir haben auf unserem Hof einen grossen Traktor, und ich fahre auch ganz gerne auf unserem Mähdrescher. Dabei werde ich oft von meiner Frau Madeleine unterstützt.

Wie haben Ihnen die Motocross-Läufe gefallen?

Walter: Mich beeindruckte vor allem die athletische Leistung der Piloten. Das braucht viel Kraft und Geschick. Diese Sportler können auch Leid ertragen. Wichtig ist auch, dass die Motocrossfahrer Trainingsmöglichkeiten haben.

Was beutet Ihnen das Frauenfelder Motocross?

Walter: Wenn ein so besonderer Sportanlass 50 Jahre Bestand hat, steht eine aussergewöhnliche Leistung dahinter, geprägt durch engagierte Persönlichkeiten. Willy und Andrea Läderach haben sich über Jahrzehnte dafür eingesetzt. Beim 35-Jahr-Jubiläum hat übrigens der verstorbene Nationalrat Ernst Mühlemann das Ehren-OK-Präsidium übernommen.

Interview: Mario Tosato