WALLENWIL: «Gespräche haben mich berührt»

Zum ersten Mal seit sieben Jahren stellt die Künstlerin Jrene Epper Rechsteiner Bilder aus. Am Freitagabend feierte sie in der «Mosti» die Vernissage.

Roman Scherrer
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Jrene Epper Rechsteiner freut sich auf die Besucher ihrer Ausstellung. (Bild: Roman Scherrer)

Jrene Epper Rechsteiner freut sich auf die Besucher ihrer Ausstellung. (Bild: Roman Scherrer)

Wer in diesen Tagen die Mosterei in Wallenwil besucht, den erwarten bunt geschmückte Räume. An den Wänden hängen Gemälde, welche die verschiedensten Farben und Formen zeigen. Einige dieser Formen zeigen klar Bekanntes, andere sind wiederum abstrakter.

Geschaffen hat sie Jrene Epper Rechsteiner. Die Künstlerin hat mit der Vernissage gestern Abend bereits ihre dritte Ausstellung in der «Mosti» eröffnet. «Das sind sehr schöne Räumlichkeiten, und ich bin der Gemeinde dankbar, dass ich hier meine Bilder zeigen kann», sagt sie. Die Bilder für die Ausstellung auszusuchen und passend anzuordnen sei eine Herausforderung gewesen. Seit rund 21 Jahren beschäftigt sich Epper Rechsteiner mit der Malerei. Vor sieben Jahren ist sie nach Wil gezogen. Seither ist dies ihre erste Ausstellung, nachdem sie früher regelmässig ihre Werke zeigte. «Ich wurde von vielen Leuten gefragt, wann ich denn wieder ausstelle», sagt sie.

Bilder für Patienten im Spital ausgestellt

Das Kantonsspital St. Gallen hat Epper Rechsteiner schon angefragt, ob sie ihre Bilder ausstellen möchte für Patienten, die längere Zeit im Spital sein müssen. «Die Gespräche mit Patienten, Ärzten und Besuchern haben mich sehr berührt.» Ihre Bilder sind mit Acryl- und Aquarellfarben sowie mit Pastellkreide gemalt. Allerdings hat sie auch eine eigene Technik. «Die Freude an Farben, Licht und an der Schöpfung inspiriert mich, Stimmungen, Gefühle und Gedanken auf Papier zu bringen.»

Namen hat sie den einzelnen Werken keine gegeben. «Ich möchte es jedem selber überlassen, was er in den Bildern sieht. So sind es denn nicht allein intensive Bilder, sondern auch solche, in die man sich hineinfühlen kann», so Epper Rechsteiner. Bis zum nächsten Wochenende sind ihre Bilder noch in der Mosterei zu sehen.

Roman Scherrer

roman.scherrer@thurgauerzeitung.ch

Hinweis

Die Ausstellung ist an diesem und am nächsten Wochenende jeweils Samstags und Sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Nächste Woche ist sie zudem am Freitag und am Mittwoch von 18 bis 20 Uhr geöffnet.