Wahlkampf geht in nächste Runde

AADORF. Am ersten Podium konnte keiner den anderen überflügeln. Nun treten Roman Engeler und Matthias Küng, die beiden Kandidaten für das Aadorfer Gemeindepräsidium, nochmals öffentlich gegeneinander an.

Olaf Kühne
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Roman Engeler Kandidat (SVP) Gemeindepräsidium Aadorf (Bild: Olaf Kühne)

Roman Engeler Kandidat (SVP) Gemeindepräsidium Aadorf (Bild: Olaf Kühne)

Das Rennen um das Aadorfer Gemeindepräsidium bleibt spannend. Vor zwei Wochen kreuzten die beiden Kandidaten Roman Engeler (SVP) und Matthias Küng (parteilos) erstmals öffentlich ihre Klingen – an einem Podium der Dorfgemeinschaft Guntershausen.

Matthias Küng Kandidat (parteilos) Gemeindepräsidium Aadorf. (Bild: OLAF KUEHNE)

Matthias Küng Kandidat (parteilos) Gemeindepräsidium Aadorf. (Bild: OLAF KUEHNE)

Interpartei organisiert

Ein eigentlicher Sieger ging aus diesem Aufeinandertreffen nicht hervor. Zwar konnte Engeler mit besserer Fachkompetenz und Dossierkenntnis punkten. Erwartungsgemäss, denn der Ettenhauser sitzt seit zwölf Jahren im Gemeinderat und amtet seit vier Jahren als Vize-Gemeindeammann. Sein Herausforderer, der Guntershauser Küng, schlug sich indes für einen Politneuling, der zudem erst seit fünf Jahren in der Gemeinde lebt, ganz passabel. Er machte seine Defizite bei den Detailkenntnissen einzelner kommunaler Sachgeschäfte mit akribischer Vorbereitung und sicherem Auftreten wieder wett. Doch auch Engelers Auftritt war eines künftigen Gemeindepräsidenten würdig.

Nun soll also ein zweites Podium den Aadorfer Stimmbürgern die Wahl erleichtern. Es findet am nächsten Montag, 9. Februar, ab 20 Uhr im Gemeindezentrum statt. Organisator ist diesmal die Interpartei. «Nutzen Sie die Gelegenheit, sich persönlich eine Meinung zu bilden», schreibt CVP-Präsident Stephan Pfefferli in seiner gestern versandten Einladung namens der Ortsparteien.

Profi moderiert

Mit dem Aadorfer Andreas Marti hat die Interpartei einen Profi für die Moderation des Podiums engagiert. «Er wird mit seinen Fragen versuchen herauszufinden, ob und wie sich die beiden Kandidaten unterscheiden», verspricht Pfefferli – zumindest den Aadorfern, die ihre Wahl nicht eh schon anhand ihrer Parteipräferenz getroffen haben.

Podium Gemeindepräsidium Montag, 9. Februar, 20 Uhr Gemeindezentrum in Aadorf

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