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Wahlen für die Zukunft

Am 4. März wählen die katholischen Kirchbürger ihre neue Vorsteherschaft. Unter anderem steht ein Präsidiumswechsel an. Amtsantritt der neuen Behörde ist aber erst auf Januar 2019.
Mathias Frei

Mathias Frei

mathias.frei@thurgauerzeitung.ch

Wahlen und Abstimmungen an der Urne sind aufwendig. Es braucht Stimmenzähler und Urnenoffizianten. Zudem kostet der Postversand der Unterlagen einen Batzen Geld. Nicht anders ist das bei der katholischen Kirchgemeinde FrauenfeldPlus, die nebst Frauenfeld die Politischen Gemeinden Gachnang, Hüttwilen, Herdern, Warth-Weiningen, Felben-Wellhausen, Thundorf, Uesslingen-Buch, Neunforn sowie Teile von Bertschikon (ZH) und Wiesendangen (ZH) umfasst. Für die Kirchbürger stehen heuer zwei wichtige Wahlen an: Ende Juni endet die Legislatur der katholischen Synode, also der Legislative der Landeskirche Thurgau. Und die Amtszeit der Frauenfelder Kirchenvorsteherschaft geht bis Ende Jahr. Eben dieses Gremium hat deshalb beschlossen, beide Wahlen auf den gleichen Termin zu legen, «um Synergien zu nutzen und Kosten zu sparen», wie es in einem Schreiben an die Kirchbürger heisst. Die Legislaturrhythmen der Behörde und der Synodenvertreter seien zwar unterschiedlich. Gleichwohl habe man sich für einen gemeinsamen Wahltermin entschieden, erklärt Lukas Leutenegger, Präsident der Kirchenvorsteherschaft. «Der finanzielle Aufwand für eine Urnenwahl liegt im tiefen fünfstelligen Frankenbereich.» Ein Vorteil sei dafür, dass die neuen Mitglieder länger Zeiten haben, sich einzuarbeiten. Die Gesamterneuerungswahl findet am 4. März statt, Amtsantritt ist erst neun Monate später, am 1. Januar 2019.

Leutenegger tritt nach zwei Legislaturen zurück

Damit hat auch Lukas Leuteneggers Nachfolger fürs Präsidium eine längere Vorlaufzeit. Er ist einer von drei Behördenmitgliedern, die sich nicht mehr zur Wahl stellen. Leutenegger hat bei Amtsende zwei volle Legislaturen als Präsident hinter sich. Nach seinem ersten Jahr erfolgte die Fusion zur grossen Kirchgemeinde FrauenfeldPlus. Ein weiteres Grossprojekt unter seiner Ägide war die Reorganisation und Erstellung eines Pastoralraums, der deckungsgleich mit dem Gebiet der Kirchgemeinde ist. Zudem ging in seiner Amtszeit die Sanierung der Frauenfelder Stadtkirche St. Nikolaus erfolgreich über die Bühne. Ebenfalls nicht mehr zur Wiederwahl stellen sich die langjährigen Behördenmitglieder Danielle Limacher (Ressort Personal) und Pius Gründler (Ressort Soziales).

Trotz der Rücktritte wird es am 4. März nicht strittig. Denn es gibt keine Kampfwahlen. Für das Präsidium kandidiert Thomas Harder (siehe Kandidatensteckbriefe). Als neue Mitglieder für die Vorsteherschaft stehen Ralph Limoncelli und Marcel Berger bereit. Die Behörde sei schon aktuell sehr gut aufgestellt, sagt Präsident Leutenegger. Und mit den drei Kandidaten habe man gute Leute gefunden, die der Kirche nahe stünden. Harder habe nach kurzer Bedenkzeit zugesagt. «Wenn er etwas macht, macht er es gut.» Limoncelli bringe wertvolle Exekutiverfahrung mit, aus dem Kirchenrat und als ehemaliger Kirchpräsident von Arbon. Und Berger sei ein nicht weniger geschätzter Kirchbürger.

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