WAGENHAUSEN: Schulweg wird sicherer

Die Gemeindeversammlung bewilligte das Budget 2018 und stimmte gleichzeitig dem Kauf eines Fahrzeugs für die Feuerwehr zu.

Ursula Junker
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Gemeindeschreiber Rolf Amstad (Mitte) bedankt sich bei Ella Stäheli und Conny Vetterli für ihre langjährigen Engagements. (Bild: Ursula Junker)

Gemeindeschreiber Rolf Amstad (Mitte) bedankt sich bei Ella Stäheli und Conny Vetterli für ihre langjährigen Engagements. (Bild: Ursula Junker)

Ursula Junker

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

Obwohl im Budget 2018 enthalten, lege der Gemeinderat drei Sachgeschäfte separat vor, informierte Gemeindepräsident Harry Müller die Anwesenden an der Gemeindeversammlung Wagenhausen.

Es ging dabei um den dritten Teil der Sanierung von Strasse und Leitungen im Laa, den Neubau eines Radwegs und den Kauf eines Modulfahrzeugs für die Feuerwehr. Das alte Tanklöschfahrzeug sei permanent überladen, so Gemeinderat Kaspar Birrer. Da sich die Anschaffung eines neuen als zu teuer erwies, schlug der Gemeinderat den Kauf eines Modulfahrzeugs für 140000 Franken vor, das je nach Bedarf bis zu drei Module laden kann und zudem noch sechs Personen Platz bietet. Der Kauf wurde einstimmig genehmigt.

Ebenso stimmten die Anwesenden dem Bau eines neuen Radwegs für 330000 Franken zu, bei dem es laut Gemeinderat René Caspar um die Sicherheit der Schulkinder geht, und den die ganze Schulbehörde befürwortet, wie Schulpräsidentin Carole Lang das Anliegen unterstützend anmerkte. Auslöser für den Bau war das erhöhte Verkehrsaufkommen der letzten Jahre, das weiter anwachsen dürfte.

Im Frühjahr kann der Ausbau der dritten Etappe der Sanierung Laa in Angriff genommen werden. Caspar machte anhand von Aufnahmen klar, wie dringend die Sanierung ist. Sie umfasst neben einem neuen Strassenbelag auch den Ersatz von Wasser- und Elektroleitung. Der Betrag von 717000 Franken wurde mit einer Gegenstimme bewilligt.

Anschliessend war es an Roland Tuchschmid, das Budget 2018 zu präsentieren. Erstmals wurde es nach dem neuen Rechnungsmodell HRM2 erstellt. Es weist in der Erfolgsrechnung bei Ausgaben von 5,9 Millionen Franken ein Defizit von 298000 Franken aus. Dieses werde dem Eigenkapital zugeschlagen, so Tuchschmid. Trotzdem werde dieses wegen der Neubewertung des Finanzvermögens höher ausfallen. Aus der Versammlungsmitte stellte sich die Frage nach den 45000 Franken für den Fernwärmebetrieb. Der Betrag sei als Planungskredit gedacht, da die Anlage in die Jahre gekommen sei und deren Kessel das Ende der Lebensdauer erreicht habe, so Müller.

Tuchschmid mochte auch die Bedenken eines Versammlungsteilnehmers wegen zu hoher Verschuldung nicht teilen. Die Gemeinde verfüge über relativ günstiges Geld. In der Folge wurden Erfolgs- und Investitionsrechnung des Voranschlags bei zwei Enthaltungen genehmigt. Dem Steuerfuss von 56 Prozent stimmten alle Anwesenden zu.

Mit grossem Dank verabschiedete Müller anschliessend Ella Stäheli, die 26 Jahre in der Gemeindeverwaltung gearbeitet hatte. Ein Dank ging auch an Conny Vetterli, die während vier Jahren als Redaktionsleiterin die «Drehscheibe» betreute. Diese Aufgabe übernimmt nun Gemeindeschreiber Rolf Amstad.