WAGENHAUSEN: «Optimale Schulbildung liegt mir am Herzen»

Juristin Carol Lang kandidiert für das Präsidium der Primarschule Wagenhausen-Kaltenbach. Somit steht sie als einzige Nachfolgerin für den zurücktretenden Daniel Vetterli in den Startlöchern.

Margrith Pfister-Kübler
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Carol Lang, was motiviert Sie, für das Amt als Schul­präsidentin zu kandidieren?

Ich bin in Rheinklingen aufgewachsen und kenne die Schule Wagenhausen-Kaltenbach seit meiner Kindheit. Nun gehen auch unsere drei Kinder dort in die Schule. Eine erfolgreiche Weiterentwicklung liegt mir daher am Herzen.

Das Präsidium von Daniel Vetterli zu übernehmen, der 16 Jahre lang in der Schulbehörde war, muss eine besondere Herausforderung sein.

Daniel Vetterli hat unsere Schule in seiner langen Amtszeit mit grossem Engagement stark geprägt und unter anderem auch baulich erweitert. Sein grösstes Projekt war der Neubau der Doppelturnhalle mit Aula und Office, die 2011 gebaut und eingeweiht werden konnte. Nach einer so langen Amtsdauer ist es für den Nachfolger immer eine grosse Herausforderung.

Gibt es wichtige Weichen zu stellen für die Zukunft?

Eine erste grosse Aufgabe wird es sein, die aktuell behördengeleitete Schule wieder in das System einer geleiteten Schule mit Schulleitung zu überführen. Bisher ­oblag Präsident Daniel Vetterli auch die Schulleitung im Dreierteam. Neu wird eine professio­nelle Schulleitung diese Aufgabe übernehmen.

Wie sehen Sie die Vernetzung mit anderen Schul­gemeinden?

Die Zusammenarbeit und den konstruktiven Austausch mit anderen Schulgemeinden, insbesondere mit den Nachbargemeinden, halte ich für die Entwicklung der eigenen Schule für äusserst wichtig.

Für schulische Themen ist das Schulpräsidium das politische Sprachrohr. Wie sehen Sie hier die Weichenstellung zusammen mit der Politischen Gemeinde?

Die kollegiale Zusammenarbeit der Schulgemeinde und der Politischen Gemeinde erachte ich für die Erfüllung unseres Auftrages, also die Ausbildung und Unterstützung unserer Kinder, als wichtig und förderlich. Als gutes Beispiel für eine fruchtbare Zusammenarbeit dient der neu eingeführte Mittagstisch.

Geben Ihnen Ihre eigenen Erfahrungen aus der Schulzeit und die Eindrücke durch Ihre eigenen Kinder Impulse?

Nein, nicht direkt. Ich bin generell daran interessiert, den Kindern in unserer Gemeinde eine optimale Schulbildung zu ermöglichen.

Haben Sie Visionen für das Amt als Schulpräsidentin?

Ich fände es schön, bei einem Rücktritt später einmal feststellen zu dürfen, dass die Schule sich zeitgemäss entwickelt hat.

Sie sind als Teamplayerin bekannt. Was wünschen Sie sich für die Primarschule Wagenhausen-Kaltenbach?

Einen ehrlichen und respektvollen Austausch sowie eine ver­trauensvolle und zielorientierte Zusammenarbeit zwischen Behörde, Lehrerschaft und Eltern. Besonders wichtig ist mir ein Schulsystem, das allen Kindern gerecht wird, unabhängig von den individuellen Voraussetzungen.

Warum sollen die Stimm­bürger Sie wählen?

Weil ich mich mit vollem Engagement für die Schule und unsere Kinder einsetzen werde.