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WAGENHAUSEN: Die Lieblinge servieren mit Witz

Anfang Juli werden die Zirkus-Wohnwagen aus Wagenhausen abziehen. Dann bricht «Clowns & Kalorien» auf nach Neuhausen. In dieser Saison setzt Familie Gasser auf die Artisten, die beim Publikum besonders gut ankommen.
Gudrun Enders
Domino, Frithjof und Marion Gasser suchen im Kostümfundus nach einem besonderen Kleidungsstück. (Bild: Donato Caspari)

Domino, Frithjof und Marion Gasser suchen im Kostümfundus nach einem besonderen Kleidungsstück. (Bild: Donato Caspari)

WAGENHAUSEN. Conc tritt wieder auf. Mit dieser Information erfreuen Marion und Frithjof Gasser ihre Stammgäste. Viermal in den 16 Jahren, in denen «Clowns & Kalorien» besteht, trat Komiker Conc schon auf. Deshalb weiss das Ehepaar Gasser: «Unser Publikum liebt diesen Clown.» Mit seinen lebensbejahenden Spässen habe sich Conc sofort in die Herzen der Gäste gespielt.

Nun kommt er aus Südafrika zurück. «Er geht nach Europa und direkt zu uns», sagt Frithjof Gasser. Stolz schwingt in seiner Stimme mit. Diese Heimkehr übers Meer wird auch der Einstieg ins neue Programm des Dinner-Spektakels bilden. Entsprechend hat Marion Gasser Kostüme genäht, die einen Kugelfisch darstellen, einen Seestern oder eine Qualle.

Bekannte Gesichter, neue Rollen

In dieser Saison setzen die Macher von «Clowns & Kalorien» auf ihre bewährten und besonders beliebten Artisten. So feiert Sir Jefferson sein 30-Jahr-Bühnenjubiläum. «Wir zelebrieren das für ihn», sagt Marion Gasser. Denn Stefan Jefferson steht allein schon bei «Clowns & Kalorien» seit zehn Jahren im Rampenlicht. Er zaubert nicht nur, macht Schattenspiele oder verspeist Zigaretten, sondern ist auch Chef de Service. Er hat die Hotelfachschule und eine Ausbildung zum Barkeeper absolviert. «Dieses Jahr macht er etwas ganz Neues», sagt Ehepaar Gasser. Denn der 54jährige Jefferson habe innerhalb eines Jahres gelernt, Klavier zu spielen. «Er ist so gut, dass er auftreten kann», sagt Marion Gasser. Das wird er im neuen Programm auch tun. Auch Sohn Domino Gasser ist längst ein versierter Artist. In der Einstellhalle in Wagenhausen übt er gerade mit Föhnen eine Jongliernummer. Seine Freundin wird eine Burlesque-Nummer im grossen Champagnerkelch zeigen, wie Dita von Teese – nur nicht nackt.

Eingespielt und entspannter

«Wir wollen uns nicht mehr vergrössern», sagt Marion Gasser. Denn seit Bestehen hat «Clowns & Kalorien» kontinuierlich mehr Artisten und mehr Programm geboten. Anfangs halfen fünf Mitarbeiter, heute sind es 24. Zudem wird das Ehepaar Gasser inzwischen von den eigenen Kindern unterstützt. «Dabei ist unser Zelt gleich gross geblieben», sagt Frithjof Gasser. Wie schon im ersten Jahr werden auch dieses Mal maximal 136 Gäste empfangen, verköstigt und unterhalten.

Nun freut sich die Familie Gasser mit einem eingespielten Team und den Publikumslieblingen, in die neue Saison zu starten. «Wir sind viel entspannter», sagt Marion Gasser. «Wir sind eingespielt und wissen, wie es geht.» Das Winterquartier in Wagenhausen quillt langsam über. Meterlange Reihen an Kostümen haben sich ebenso angesammelt wie Unmengen an Requisiten. Eine weitere Einstellhalle wäre willkommen.

Doch erst einmal geht es wieder auf Achse: Eingespielt wird es auch zugehen, wenn sich die 12 Zugmaschinen und die 54 Wohnwagen am Wochenende in Bewegung setzen und Neuhausen ansteuern.

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