WAGENHAUSEN: Bravo – der Trafo schwebt

Wagenhausen erhielt gestern die neue Trafostation Gässli beim Volg. Die Anlieferung des 38 Tonnen schweren Elementes bot ein spektakuläres Schauspiel. Sie ging blitzschnell. Zeitaufwendig aber waren die Vorbereitungen.

Margrith Pfister-Kübler
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Alles unter Kontrolle: Die Trafostation wird an den vorbereiteten Platz vor dem Volg-Gebäude gehievt. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Alles unter Kontrolle: Die Trafostation wird an den vorbereiteten Platz vor dem Volg-Gebäude gehievt. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

WAGENHAUSEN. Damit der Kran mit 17 Metern Ausladung die Trafostation hinauf heben konnte, mussten zuerst rund 80 Tonnen Ballast mit Flaschenzügen angehängt werden. «Der Kran selbst ist 72 Tonnen schwer und kann bis 350 Tonnen heben», sagt Thomas Gut von der Pneukran & Spezialtransporte Firma Welti-Furrer.

Die alte Trafostation entsprach nicht mehr den aktuell geltenden Vorschriften. «Die neue Station garantiert eine hohe Versorgungssicherheit mit hohem Sicherheitsstandard», sagt der zuständige Gemeinderat René Caspar. Die Kosten für die Trafostation liegen bei rund 400 000 Franken. Für die Installationen auf dem Entsorgungsplatz, wie Unterflurcontainer, wird noch mit rund 60 000 Franken gerechnet, also total rund 460 000 Franken.

In den kommenden zwei Wochen gehen die Anschlüsse der einzelnen Häuser ins Netz. Mit Briefen werden die Betroffenen über den Unterbruch informiert.