Wagenhausen: Behörde im Amt bestätigt

WAGENHAUSEN. Zwei Herausforderer machten die Wahl in Wagenhausen erst spannend. Denn zunächst war die Gemeindebehörde geschlossen zur Wiederwahl angetreten. Geschlossen wurden sie gestern auch gewählt.

Drucken
Teilen

WAGENHAUSEN. Zwei Herausforderer machten die Wahl in Wagenhausen erst spannend. Denn zunächst war die Gemeindebehörde geschlossen zur Wiederwahl angetreten. Geschlossen wurden sie gestern auch gewählt. Doch die beiden Herausforderer Pius Rinderer und Iris Schilling, die sich beide in der Gruppe der besorgten Etzwiler gegen das geplante Geothermie-Projekt engagieren, konnten sich mit ihrem Wahlergebnis auch sehen lassen. Gemeindepräsident Harry Müller wurde mit 341 Stimmen klar im Amt bestätigt. «Ich freue mich über die Wiederwahl und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird», sagte Müller gestern.

Opposition bleibt am Ball

Auf Pius Rinderer entfielen 223 Stimmen, ihm fehlten mehr als 60 Stimmen zum absoluten Mehr. «Wir müssen dranbleiben», fühlt sich Rinderer bestärkt. «Das Resultat signalisiert eine massgebliche Unzufriedenheit.» Das Geothermieprojekt müsste mit Für und Wider betrachtet werden, auch die Vergabe von Posten in der Gemeinde werde nicht ausgeschrieben. Iris Schilling schaffte zwar das absolute Mehr, zieht aber trotzdem als Überzählige nicht in den Gemeinderat ein. (end.)

Aktuelle Nachrichten