WÄNGI: Grossangriff auf die Lachmuskeln

«En tüüre Heuschrecke-Kongress» heisst das neue Stück der Theatergruppe Wängi. Anfang Januar ist Premiere. Die Proben dafür sind in vollem Gang.

Maya Heizmann
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Für jeden Spass zu haben: Die Laiendarsteller müssen ihre Texte noch auswendig lernen. (Bild: Maya Heizmann)

Für jeden Spass zu haben: Die Laiendarsteller müssen ihre Texte noch auswendig lernen. (Bild: Maya Heizmann)

Maya Heizmann

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

«Die turbulente Komödie verspricht viel Witziges, denn bereits bei den ersten Proben mussten wir selbst lachen», sagt Beat Krähemann. Seit 1981 ist er Präsident der Theatergruppe Wängi und hatte insgesamt schon 380 Einsätze auf der Bühne. Im neuen Schwank nimmt er als Doktor der Zoologie die Hauptrolle ein.

Unter der Regie von Bruno Roth wird das neunköpfige Ensemble mit dem Dreiakter von Ray Cooney die Zuschauer um die drei Stunden bestens unterhalten. Eine Auswahl von 30 Stücken stand den Schauspielern zur Verfügung, die sich dann auf das Heuschrecken-Stück einigten. Jeder Darsteller musste sich mit seiner Rolle erst identifizieren. Der Text ist in Baseldeutsch geschrieben und wurde teilweise an den Thurgauerdialekt angepasst. Bis das Stück für die Darsteller – fünf Männer und vier Frauen – sitzt, sind 30 Proben und ein Probesonntag vorgesehen.

Witz und Situationskomik

In Bern findet ein Kongress über die Erhaltung und Fortpflanzung der australischen Geister-Heuschrecken statt. Doch der Referent sagt ab und trifft sich stattdessen mit der Sekretärin vom Amt für Emanzipation weiblicher Tiere. Das Techtelmechtel ist mit vielen Komplikationen verbunden, da die Gattin des Zoologen auch mit an den Kongress reist. Das Chaos ist vorprogrammiert, und die Verwirrungen nehmen ihren Lauf. Ein Lustspiel voll von Action, Witz, Situationskomik und Klamauk.

Am 6. Januar wird die Premiere sein. Danach folgen weitere acht Aufführungen. Neu kann man seine Plätze online auf der neuen Homepage der Theatergruppe Wängi mit Sitzplatzwahl reservieren lassen. Über 1800 Theaterbegeisterte haben sich letztes Jahr die Komödie «En fatale Liebesbrief» angesehen.

Grosse Spendenaktion

Bei jeweils einer Aufführung wird eine Spendenaktion für einen guten Zweck durchgeführt. Kürzlich übergab die Theatergruppe, auch im Namen der Theaterbesucher und des Katholischen Arbeiterbunds, im Alters-und Pflegezentrum Neuhaus 2800 Franken für die Stiftung Lebensfreude in Frauenfeld. Diese Organisation vermittelt professionelle Clownbesuche in Alters-und Pflegeheimen und ähnlichen Institutionen. «So gross war die Spende noch nie», sagen die Theaterleute. Die Bewohner des Neuhaus freuen sich jetzt schon auf den nächsten Clownbesuch im November. Die Theatergruppe Wängi freut sich auf den Januar, wenn es heisst: Vorhang auf für «En tüüre Heuschrecke-Kongress». Ein vergnüglicher Abend mit strapazierten Lachmuskeln ist angesagt.

Hinweis

Weitere Informationen unter:

www.theatergruppe-waengi.ch