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WÄNGI: Geburtsort von Feuerwehrautos

Zwölf Millionen Franken hat die Feuerwehrfahrzeugherstellerin Tony Brändle AG in einen Neubau investiert. Am Rohbaufest von Freitag und Samstag erhielten Besucher Einblicke in die neue Produktionsstätte
Maya Heizmann
Hat gut lachen: Geschäftsführerin und Firmeninhaberin Claudia Brändle vor einem Tanklöschfahrzeug. (Bild: Maya Heizmann)

Hat gut lachen: Geschäftsführerin und Firmeninhaberin Claudia Brändle vor einem Tanklöschfahrzeug. (Bild: Maya Heizmann)

Maya Heizmann

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

Mit einem Fest der Begegnungen hiess die Tony Brändle AG an den beiden Tagen um die 4000 Gäste an ihrem zukünftigen Standort an der Murgstrasse 21 in Wängi herzlich willkommen. Mehr als 50 Feuerwehrfahrzeuge, gefertigt für Kunden in der ganzen Schweiz, konnten besichtigt werden. «Diese Fahrzeuge sind alles Schmuckstücke», sagte Firmeninhaberin und Geschäftsführerin Claudia Brändle. Feuerwehrleute trügen grosse Sorge zu ihren Autos, erklärte sie.

Abschied vom bisherigen Standort Sirnach

«Unser Familienunternehmen wurde in Wängi herzlich willkommen geheissen. Dass wir mit unserer neuen Produktionsstätte im Hinterthurgau bleiben können, ist für uns ein grosser Glücksfall. Natürlich ist es für uns ein enormer Schritt, von den gewohnten Abläufen in der seit 28 Jahren gemieteten Liegenschaft in Sirnach Abschied zu nehmen. Jedoch eröffnen sich mit dem Neubau in Wängi neue Produktionshorizonte», sagte Claudia Brändle.

Mehr als ein Vierteljahrhundert produzierte das 1946 gegründete Unternehmen in Sirnach jährlich 60 bis 90 Fahrzeuge. Mit der Zeit wurde es dort aber zu eng. Und in Wängi konnte ein geeignetes Grundstück für einen Neubau gefunden werden. Die Firma konnte das 10300 Quadratmeter grosse Grundstück für 1,7 Millionen Franken von der Gemeinde Wängi erwerben. Mit dem rund zwölf Millionen teuren Neubau hat die Toni Brändle AG nun ihre Produktionsfläche fast verdoppelt. Die grosszügigen neuen Hallen mit einem Volumen von 45200 Kubikmetern machen es möglich, die Produktion der Aufbauten für Feuerwehr,- Polizei,- und Rettungsorganisationen zu optimieren und auf modulare Bauweise umzustellen.

Insgesamt beträgt das Gewicht der Bauelemente über 4000 Tonnen, zudem wurden rund 4300 Kubikmeter verarbeiteter Beton verwendet. Allein die verlegten Bodenheizungsrohre messen mehr als 26000 Laufmeter. Zurzeit beschäftigt das Familienunternehmen 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. «Wir leben Schweizer Handwerk und bekennen uns auch klar zum Werkplatz Schweiz», sagt Geschäftsfüh- rerin und Inhaberin Claudia Brändle.

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