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WÄNGI: Fordernde Umstellung

Die Gemeinde muss ihre Budgetversammlung ins alte Jahr vorverlegen. Gemeindepräsident Thomas Goldinger sieht darin nicht nur Vorteile.
Olaf Kühne

Olaf Kühne

olaf.kuehne

@thurgauerzeitung.ch

«Nein, ein Chlaussäckli wird es nicht geben», sagt Gemeindepräsident Thomas Goldinger und lacht. «Dafür sind wir dann doch einen Tag zu spät dran.»

Heuer findet die Wängemer Gemeindeversammlung zur Festlegung von Budget und Steuerfuss am 7. Dezember statt – und damit erstmals noch im alten Jahr. Traditionell liess sich der Gemeinderat sein Budget erst Ende Februar absegnen. Der Rechnungsabschluss gelangte jeweils im Rahmen des eidgenössischen Abstimmungswochen­endes Ende Mai an die Urne.

An Letzterem wird sich auch künftig nichts ändern. Mit der Vorverlegung der Budgetgemeindeversammlung folgt die Gemeinde Wängi hingegen einer kantonalen Verordnung. Diese verlangt, dass die Gemeinden im Zuge der Umstellung auf das neue Rechnungslegungsmodell HRM2 neu ihre Budgets und ihre Steuerfüsse bis Ende Dezember im Trockenen haben müssen.

Budgets drei Monate früher eingereicht

«Unsere zwei Mitarbeiter der Finanzverwaltung sind derzeit sehr gefordert», sagt Goldinger – und präzisiert: «Klar, der Grossteil des Mehraufwandes ist der Umstellung geschuldet, und ab kommendem Jahr sind wir dann wieder in einem normalen Rhythmus.» Dennoch: Sowohl Verwaltung als auch Gemeinderäte müssten nun ihre Budgets rund drei Monate früher einreichen. «Bis anhin konnten wir beim Budgetieren bereits auf Erkenntnisse aus dem vierten Quartal der laufenden Rechnungen zurückgreifen», sagt Goldinger. «Präziser wird das Budget so künftig sicher nicht.» Erschwert werde das Ganze dadurch, dass mit HRM2 zahlreiche Budget­posten neu in mehreren Konten dargestellt würden, was die Vergleiche mit dem Vorjahr verkompliziere.

Indes kann Goldinger der Umstellung auch Positives abgewinnen: «Künftig haben wir ab dem 1. Januar ein genehmigtes Budget. Das gibt uns Rechts­sicherheit.»

Gemeindeversammlung, Donnerstag, 7. Dezember, 19.30 Uhr

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