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WÄNGI: Ein spritziger Unterhaltungscocktail

Mit "En tüüre Heuschrecke-Kongress" feierte am Samstagabend der diesjährige Schwank der Theatergruppe Wängi eine überaus gelungene Premiere. Das Publikum war begeistert.
Hoppla: Plötzlich hilft eine Frauenhand unter der Dusche beim Einseifen. Szene aus dem Stück «Heuschrecke-Kongress». (Bild: Christof Lampart)

Hoppla: Plötzlich hilft eine Frauenhand unter der Dusche beim Einseifen. Szene aus dem Stück «Heuschrecke-Kongress». (Bild: Christof Lampart)

Es war wahrlich ein rasanter Abend, den man am Samstag bei der ausverkauften Premiere im Wängemer Vereinsheim erleben durfte. Die Lachmuskeln kamen bei dieser ausgeklügelten Farce auf jeden Fall auf ihre Rechnung. Denn das, was die Truppe mit der Dialektfassung von Ray Cooney’s Stück bot, war hervorragende Unterhaltung. Unter der Regie von Bruno Roth kommt ein Schwank der gehobenen Klasse zur Aufführung. Ein Stück mit hervorragend mimenden und agierenden Darstellerinnen und Darstellern, welche die schlagfertigen Wortwechsel, den oft doppelbödigen, aber nicht platten Witz und die zuweilen slapstickartigen Aktionen gelungen zu einem spritzigen Unterhaltungscocktail mixten.

Ein Assistent im Dauerstress

Zum Inhalt: Während eines Heuschreckenkongresses sucht der Zoologe Dr. Rudolf Langenegger einen amourösen Seitensprung. Leider ist seine Frau auch im Hotel, anstatt in der Oper. Und diese ist auf den Assistenten des Zoologen scharf. Dieser hat dann in der Folge alle Hände voll zu tun, um die finale Katastrophe, die praktisch hinter jedem Nebensatz lauert, doch noch zu verhindern. Das Ensemble agiert sehr agil und bringt – vom Hauptdarsteller bis hin zur kleinen Nebenrolle – die zur verkörpernden Figuren wirklich überzeugend auf die Bühne. Allen voran Marius Bommer in seiner Rolle als Professorenassistent Kurt Amsler. Wie er von einer Bredouille in die nächste gerät, muss man einfach gesehen haben. Anfänglich überfordert, entwickelt er zunehmend Superheldenkräfte, wenn es darum geht den Zusammenbruch des Lügengebäudes, an dem praktisch alle Protagonisten während gut dreier Stunden (inklusive zwei Pausen) praktische pausenlos mitgebaut haben, zu verhindern.

Langer und verdienter Applaus

Beat Krähenmann (Dr. Rudolf Langenegger), Barbara Küttel (Frau Langenegger) stürzen Amsler mit ihren amourösen Verfehlungen gekonnt von einem Dilemma ins andere. In den Nebenrollen glänzen Claudia Heer (Elsi Stutz), Sara Stäheli (Iris Engel), Patrick Hasler (Mann von Iris), Christian Wanner (chinesischer Kellner), Jörg Zehnder (Hotelmanager) und Coni Huber (Zimmermädchen) ohne Wenn und Aber.

Das Publikum zeigte sich von der Premiere auf jeden Fall begeistert und spendete den Schauspielerinnen und Schauspielern am Ende einen ebenso langen wie verdienten Applaus. Ein Besuch der Theatervorstellung lohnt sich auf jeden Fall.

Christof Lampart

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

Hinweis Das Stück wird zwischen dem 9. und dem 19. Januar, noch achtmal aufgeführt. Weitere Informationen unter:

www.theatergruppe-waengi.ch

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