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WÄNGI: Ein historisches Experiment

Die Gemeinde feiert kommendes Jahr ihre 1200-jährige Geschichte – und übernächstes Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.
Olaf Kühne
50 und 1200 Jahre Wängi – das Logo hat die Gemeinde für die beiden bevorstehenden Jubiläen kreieren lassen. (Bild: PD)

50 und 1200 Jahre Wängi – das Logo hat die Gemeinde für die beiden bevorstehenden Jubiläen kreieren lassen. (Bild: PD)

Olaf Kühne

olaf.kuehne

@thurgauerzeitung.ch

Etwas Nachhaltiges. Nicht mehr und nicht weniger will die Gemeinde Wängi dereinst von ihrem bevorstehenden Jubiläum behalten. Im Jahre 818 erfuhr Wängi die erste urkundliche Erwähnung. Kommendes Jahr feiert die Gemeinde folglich ihre 1200-jährige Historie.

«Wir wollen nicht einfach ein grosses Festzelt aufstellen, und das war’s dann», sagt Gemeindepräsident Thomas Goldinger. Damit vom runden Geburtstag mehr als nur ein Kater übrig bleibt, sucht die Gemeinde nun Dorfchronisten. «Wir sind sehr gespannt, was dabei herauskommt», sagt Thomas Goldinger weiter. Bewusst offen und breit habe man deshalb den Aufruf formuliert, welchen Gemeindeschreiber Timo Bär diese Woche verschickte.

Dorfschreiber unterstützt Autoren

«Wir sind davon überzeugt, dass Wängi viel zu erzählen hat», schreibt Bär darin, «von Begegnungen mit Menschen, von Ereignissen, vom Leben im Dorf, Beobachtungen, Ansichten und vieles mehr.» So gelte es denn auch nicht, eine vollständige und chronologische Dorfchronik zu erstellen, präzisiert Goldinger. «Wir wollen Wängi in seiner Vielfalt abbilden – mit aktuellen oder auch alten Geschichten, mit heutigen Erlebnissen oder beispielsweise auch mit Erzählungen der Grosseltern.»

Die einzige strikte Bedingung ist, dass die Texte einen Bezug zu Wängi haben. Hingegen wende sich der Aufruf nicht oder nicht nur an professionelle Schreiberinnen und Schreiber. Vielmehr hat Wängi für die Begleitung des Projektes einen «Dorfschreiber» engagiert, wie Gemeindepräsident Goldinger die Funktion umschreibt. «Wir konnten den bekannten Romanshorner Event-Poeten und Autor Christoph Sutter gewinnen. Er wird unsere Autorinnen und Autoren unterstützen und dafür sorgen, dass alles einheitlich daherkommt.» Schliesslich will die Gemeinde die Texte regelmässig während des Jubiläumsjahres in der Dorfzeitung «Wängenerblättli» veröffentlichen. «Super wäre natürlich, wenn wir alle zwei Wochen einen Text drin hätten», sagt Goldinger. Angedacht sei zudem, dass die Werke Ende 2018 in einer zusammengefassten Form erscheinen. Ob als Heft, als Broschüre oder gar als Buch, sei noch offen.

Zusammenschluss erfolgte 1969

Mit dem 1200-Jährigen vom kommenden Jahr ist es in Wängi nicht getan mit Jubiläen. Denn bereits 2019 steht das 50-Jährige an – das 50-jährige Bestehen der Politischen Gemeinde. Entstand doch Wängi 1969 aus dem Zusammenschluss der Ortsgemeinden Anetswil, Krillberg, Tuttwil und Wängi zur heutigen Einheitsgemeinde.

Für die beiden aufeinanderfolgenden Jubiläen hat die Gemeinde eigens ein Logo kreieren lassen. Es ist in den Gemeindefarben Gelb und Rot gehalten, zeigt die Zahlen 1200 und 50 und soll nun während der kommenden beiden Jahre auf sämtlichen Veröffentlichungen Verwendung finden.

Interessierte wenden sich an Gemeinschreiber Timo Bär unter 052 369 77 76 oder per E-Mail gemeinde@waengi.ch.

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