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WÄNGI: Die alten Lagerhallen verschwinden

Auf einem Teil des Areales der einstigen Weberei entstehen in absehbarer Zeit Wohnungen. Die Stimmbürger segnen die erforderliche Zonenplanänderung ab.
Christoph Heer
Noch stehen die Lagerhallen der einstigen Weberei Wängi auf dem Areal zwischen Wilerstrasse und Murg. Frühestens 2019 können Investoren ein Baugesuch für Wohn- und Gewerbeliegenschaften einreichen. (Bild: Olaf Kühne)

Noch stehen die Lagerhallen der einstigen Weberei Wängi auf dem Areal zwischen Wilerstrasse und Murg. Frühestens 2019 können Investoren ein Baugesuch für Wohn- und Gewerbeliegenschaften einreichen. (Bild: Olaf Kühne)

Christoph Heer

hinterthurgau

@thurgauerzeitung.ch

Bevor die Wängemer Stimmbürger über die Umzonung des Webereiareales abstimmen konnten, kam Thomas Goldinger nicht drumherum, erneut von einem geplanten Defizit im laufenden Jahr zu berichten. «Obwohl bereits wieder mit einem Aufwandüberschuss gerechnet wird, verzichten wir auf einen Antrag zur Erhöhung des Steuerfusses», sagte der Gemeindepräsident an der Budgetversammlung vom Montagabend. «Der Abschreibungsmodus bei der kommenden Umstellung auf das neue Rechnungsmodell HRM2 wird sich verändern. Zudem haben erste Abschlüsse während der Budgetierungsphase gezeigt, dass bei den Steuern aus früheren Jahren und den Grundstückgewinnsteuern mit Mehrerträgen für das Jahr 2016 zu rechnen ist.»

Den Steuerfuss beliessen die 124 Stimmbürger denn auch einstimmig bei 49 Prozent, während das Budget mit einer Gegenstimme abgesegnet wurde. Die Laufende Rechnung beinhaltet Aufwendungen von 13,6 Millionen und Erträge von 13,2 Millionen Franken. Daraus resultiert ein Minus von 373000 Franken.

Das weitere gewichtige Traktandum war die Zonenplanänderung Weberei Areal Süd. In Absprache mit den Grundeigentümern haben Investoren beim Gemeinderat einen Antrag auf Umzonung der Parzelle Nummer 238 von der Industriezone in die Wohn- und Gewerbezone WG3 gestellt. Das Areal zwischen Wilerstrasse und Murg ist gut an das Ortszentrum angebunden und liegt direkt am Naherholungsgebiet. «Somit eignet sich dieses Areal bestens für die Nutzung als Wohn- und Gewerbegebiet», erläuterte Goldinger die Sachlage. Während der Auflagefrist im vergangenen Herbst gingen keine Einsprachen ein und die Abstimmung vorgestern unterstrich dahingehend die Meinung des Gemeinderates, als dass sich der Souverän grossmehrheitlich – mit vereinzelten Gegenstimmen – positiv dazu äusserte.

Nächster Schritt des Projektes ist der Zonenplan, ein Baugesuch folgt frühestens 2019.

Roland Henzi, Präsident der Volksschulgemeinde Wängi, hatte zuvor seinen Auftritt souverän und in lediglich 40 Minuten hinter sich gebracht. Dabei fanden der Steuerfuss – er bleibt auf 95 Prozent – und das vorgeschlagene Budget grosse Zustimmung. Bei einem Gesamtaufwand von 9,7 Millionen rechnet die Schulbehörde mit einem positiven Nettoergebnis von 19300 Franken. Vorausblickend rechnet Henzi – er wird im Sommer sein Amt als Präsident an den derzeitigen Vize Jörg Kobelt abgeben – für das Jahr 2018 mit einer Steigerung der Personalkosten. «Die steigenden Schülerzahlen auf der Primarstufe werden wohl die Personalkosten um 157000 Franken steigen lassen.»

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