«Vorstellungen von Zukunft gingen weit auseinander»

Nachgefragt

Vincenzo Restuccio Gitarrist der Band Delation
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Die Frauenfelder Rock-Pop-Band Delation löst sich auf. Zusammen können sie auf eine Zeit voller Konzerte, vieler Bekanntschaften und lustiger Momente blicken. Gitarrist Vincenzo Restuccio erzählt, wie es zum plötzlichen Entschluss der Band kam.

Wieso löst sich Delation nach 3,5 Jahren auf?

Grund dafür ist der Bandcontest Band-X-Ost, an dem wir diesen Herbst teilnahmen. Nachdem wir es ins Final geschafft hatten, aber nicht unter die besten drei kamen, haben wir zusammen auf unser vergangenes Jahr zurückgeblickt. Wir besprachen ausserdem, wie wir in Zukunft weitermachen wollen. Dabei gingen die Vorstellungen auseinander.

Wie fühlen Sie sich?

Ich finde es sehr schade. Die Band war wie eine Beziehung für uns alle, der Schock sitzt tief. Es tut weh, da wir zusammen auch so viele schöne Erinnerungen teilen. Natürlich sind bei dieser Entscheidung auch Emotionen hochgekommen.

Was war das beste Erlebnis mit der Band?

Die Veröffentlichung unseres EP-Minialbums war für uns alle ein grosser Event, denn für das haben wir lange gearbeitet. Für mich selbst war aber auch der Dreh des Musikvideos «Here We Go» eine super Erfahrung.

Und der grösste Erfolg?

Es war schön, konnten wir uns einen Namen machen, auch über die Kantonsgrenzen hinaus. Wir hatten eigentlich bereits viele Konzertanfragen für dieses Jahr bekommen, welche wir leider absagen mussten.

Wie geht es nun weiter?

Ein Teil von uns musiziert weiterhin zusammen, nur in einer neuen Formation. Wir haben uns auch schon konkret auf einen Musikstil festgelegt, nämlich Alternative Rock. Momentan sind wir auf der Suche nach einem neuen Sänger.

Haben Sie bereits Ziele, die Sie anstreben?

Nein, noch nicht. Wir müssen zuerst herausfinden, wer alles Teil der Band ist. Ausserdem haben wir noch kein Konzept und auch keinen Namen.

Freuen Sie sich auf die Zeit mit der neuen Gruppe?

Absolut! Wir vier, die weiterhin zusammen musizieren, sind schon ein eingespieltes Team und können so weitermachen wie gewohnt. Auch die potenziellen Sänger, die bereits eine Jam-Session begleitet haben, waren super. Ich bin zuversichtlich. (gbo)