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Vorbeugen statt reklamieren

MÜLLHEIM. Seit knapp einem Jahr leitet Jonathan Trüeb den Jugendtreff in Müllheim. Der Jugendarbeiter zieht eine positive Bilanz und hat neue Projekte angeschoben.
Severin Schwendener
Jugendarbeiter Jonathan Trüeb vor dem Holzerwagen. (Bild: Severin Schwendener)

Jugendarbeiter Jonathan Trüeb vor dem Holzerwagen. (Bild: Severin Schwendener)

Im Dezember 2011 hat Jonathan Trüeb seine Arbeit als Jugendarbeiter in Müllheim aufgenommen, gleichzeitig wurde der neue Jugendtreff «House of the Young» eröffnet. Nun kann Trüeb eine erste Bilanz ziehen; sie fällt positiv aus: «Ich bin sehr zufrieden.» Für ihn ein Highlight war die Kick-off-Party, an die 60 bis 70 Jugendliche gekommen waren.

Doch auch das Angebot des Jugendtreffs wird genutzt. Dabei legt Jonathan Trüeb Wert darauf, dass die Initiative für einzelne Projekte von den Jugendlichen ausgeht. «Sie sollen mit eigenen Ideen auf mich zukommen, dann können wir sie gemeinsam umsetzen.» Als gelungenes Beispiel nennt Trüeb den Scooter- und Skateboard-Contest, der im Sommer durchgeführt wurde.

Präventiv wirken

Ein weiterer wichtiger Aspekt von Trüebs offener Jugendarbeit ist die Prävention auf unterschiedlichen Ebenen. «Zum einen stehe ich natürlich als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn es Probleme gibt. Auch Eltern haben mich schon kontaktiert, wenn irgendwo der Schuh gedrückt hat.» Daneben versuche er, die Jugendlichen zu informieren und aktuelle Themen direkt anzusprechen. Zur Prävention gehört auch, dass Trüeb regelmässig im Dorf unterwegs ist. «Ich besuche die so genannten <Hot-Spots>, und je nach Situation vor Ort suche ich das Gespräch.»

Es ist ihm wichtig zu betonen, dass er keine Polizeifunktionen wahrnimmt. Aber: «Allein dass ich weiss, wer wo war, wirkt bereits präventiv.» Trüeb mag die Arbeit vor Ort: «Auf diesen Touren ergeben sich viele lässige Kontakte, aus denen sich Projekte entwickeln können, das gefällt mir.»

Neue Projekte

Für die Zukunft gleist Trüeb gleich mehrere Projekte auf. Seit einiger Zeit ist der Jugendtreff jeden zweiten Donnerstagnachmittag nur für Fünft- und Sechstklässler geöffnet. «Damit wollen wir die Jüngeren an Bord holen, ohne dass sie sich durch die Älteren gestört fühlen.»

Ausserdem veranstaltet Trüeb im Winterhalbjahr einmal pro Monat einen Kinoabend; die Jugendlichen können via Facebook über den gezeigten Film abstimmen. Und im nächsten Sommer wird der Jugendtreff in einem alten Holzerwagen der Bürgergemeinde beheimatet sein, der beim Gashaus abgestellt wird. «Das Gashaus ist ein Brennpunkt, da gab es immer wieder Probleme. Diese möchten wir auffangen, indem wir direkt vor Ort sind.» Ganz nach dem Motto: Vorbeugen anstatt reklamieren.

Jahresversammlung des Vereins Jugendtreff: Freitag, 26. Oktober, 19 Uhr, im evangelischen Kirchgemeindehaus. Auch interessierte Gäste sind willkommen.

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