Vorbei mit den Überstunden

UZWIL. Der Uzwiler Gemeinderat hatte im März beschlossen, aus Solidarität mit der örtlichen exportorientierten Industrie die Arbeitszeit des Personals für drei Monate von 42 auf 44 Stunden pro Woche zu verlängern. Nach Ablauf der Frist zieht der Gemeinderat ein positives Fazit.

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UZWIL. Der Uzwiler Gemeinderat hatte im März beschlossen, aus Solidarität mit der örtlichen exportorientierten Industrie die Arbeitszeit des Personals für drei Monate von 42 auf 44 Stunden pro Woche zu verlängern. Nach Ablauf der Frist zieht der Gemeinderat ein positives Fazit. «Unsere beiden Hauptziele, nämlich Flagge zeigen und Solidarität beweisen, haben wir dank des Einsatzes unseres Personals erreicht», sagt Gemeindepräsident Lucas Keel. Die 100 Angestellten der Gemeinde nahmen die verordneten Überstunden hin, ohne dafür Verständnis zu zeigen. Der Verband St. Galler Kantons- und Gemeindepersonal kritisierte die Arbeitszeitverlängerung: Das ganze sei eine Alibiübung, sagt Präsident Benno Lindegger. Im Verband sei das Vorgehen der Uzwiler Behörde nicht gut angekommen. «Andere Gemeinden zeigten dafür kein Verständnis.» (urb)