Von Hawaii nach Silvaplana

Im sonnigen Hawaii ist die Idee entstanden, auf einem Brett und mit einem Drachen am Seil über das Wasser zu flitzen. Kitesurfen heisst die Trendsportart, die sich auch in der Schweiz verbreitet hat.

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Im sonnigen Hawaii ist die Idee entstanden, auf einem Brett und mit einem Drachen am Seil über das Wasser zu flitzen. Kitesurfen heisst die Trendsportart, die sich auch in der Schweiz verbreitet hat. Vor allem am Silvaplanersee lassen die Kitesurfer ihre Drachen steigen, hier hat auch die Swiss Kitesailing Association ihren Sitz, der Verband Schweizer Drachensegler. Das Kitesurfen ist in der Schweiz eine Randsportart, auch wenn Reto Studerus in seinem Laden in Berlingen jedes Jahr mehr Kitesurfing-Artikel verkauft: «Kitesurfen ist immer noch sehr gefragt», sagt er. 2000 bis 3000 Franken kostet die komplette Ausrüstung für Kitesurfer, die in den letzten Jahren stark verbessert wurde. Deshalb ist der Sport sicherer als früher. Entsprechende Bedenken hatten dazu geführt, dass Kitesurfen in der Schweiz generell verboten wurde. Nun ist die Sportart aber olympisch und soll daher erlaubt werden. (men)