Von der Kolonie zum Wohnheim Schloss Herdern

HERDERN. Schloss Herdern lädt am 13. Juni zum Tag der offenen Tür ein. Als Auftakt zu diesem Anlass «Gestern – Heute» richtet Geschäftsleiter Armin Strom ein Podium aus und lädt am 29. Mai um 19 Uhr seinen Vorgänger sowie die Ehefrauen zweier ehemaliger Verwalter in den Landenbergsaal ein.

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Der Schlosshof in Herdern sah um das Jahr 1920 so aus. (Bild: pd)

Der Schlosshof in Herdern sah um das Jahr 1920 so aus. (Bild: pd)

HERDERN. Schloss Herdern lädt am 13. Juni zum Tag der offenen Tür ein. Als Auftakt zu diesem Anlass «Gestern – Heute» richtet Geschäftsleiter Armin Strom ein Podium aus und lädt am 29. Mai um 19 Uhr seinen Vorgänger sowie die Ehefrauen zweier ehemaliger Verwalter in den Landenbergsaal ein.

Schloss Herdern feiert dieses Jahr sein 120jähriges Bestehen. Seit 1895 beherbergt die Institution Menschen mit psychischen, sozialen oder alkoholbedingten Problemen. Armin Strom leitet die soziale Einrichtung seit drei Jahren und ist damit der siebte Verwalter. Um zu erfahren, welchen Herausforderungen sich seine Vorgänger stellen mussten, lädt Strom die Zeitzeugen Hedwig Castelberg, Elisabeth Bommeli und Edwin Bosshard zum Gespräch in ihre ehemalige Wirkungsstätte ein. Nach der 56jährigen Castelberg-Ära übernahm 1971 Hans Bommeli die Geschicke der Kolonie Herdern. In dieser Zeit wurde das Wohnheim auf die heutige Grösse umgebaut. Ab 1991 führte Edwin Bosshard die Institution, bis er im Juli 2012 pensioniert wurde.

Stefan Hilzinger, Redaktor Thurgauer Zeitung, leitet das Gespräch. Die Veranstaltung ist öffentlich. (red.)