Von den Gemeinden zum Kanton

Bis 2005 gab es im Thurgau 80 Zivilstandsämter, die bei den Gemeinden waren. Eine neue Verordnung des Bundes machte eine Reform nötig. Neu war für ein Zivilstandsamt vorgeschrieben, dass der Stelleninhaber ein 40-Prozent-Pensum hat.

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Bis 2005 gab es im Thurgau 80 Zivilstandsämter, die bei den Gemeinden waren. Eine neue Verordnung des Bundes machte eine Reform nötig. Neu war für ein Zivilstandsamt vorgeschrieben, dass der Stelleninhaber ein 40-Prozent-Pensum hat. Die im April 2003 vom Grossen Rat verabschiedete Thurgauer Lösung wollte die Zivilstandsämter bei den Gemeinden belassen. Der Bund beschied dem Thurgau, dass dies rechtswidrig ist. Der Grosse Rat führte daraufhin die heutige Bezirkslösung ein – damals noch mit acht Bezirken. 2007 wollte der Regierungsrat die Zivilstandsämter auf zwei Standorte konzentrieren. Nach einer Vernehmlassung schlug er gar eine komplette Zentralisierung vor. Diese lehnte das Volk 2009 ab. (wid)

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