Von Anfang an auf finanziell wackligen Beinen

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Die Wärme Frauenfeld AG (WFAG) betreibt einen kalten Fernwärmering. Dem gereinigten Abwasser der Kläranlage in der Allmend wird die Abwärme entzogen. Aktuell sind der Wohnpark Promenade, das Regierungsgebäude, die Kantonsschule, das kantonale Verwaltungsgebäude, das Staatsarchiv, das kantonale Laboratorium/Veterinäramt, die Werkbetriebe sowie die Murgareal-Überbauung angeschlossen. Die Gründung der WFAG mit einem Aktienkapital von 625000 Franken erfolgte 2012 durch Frauenfeld (Werkbetriebe; 300000 Franken), Winterthur (Stadtwerk; 200000 Franken) und den ARA-Verband (125000 Franken). Durch die schwieriger gewordenen Rahmenbedingungen kam die AG schnell in finanzielle Probleme. Ein erster Sanierungsplan sah vor, dass Frauenfeld und Winterthur der AG Basisinfrastruktur und Heizzentralen abkauften. Die AG sollte weiter bestehen bleiben. Dazu kam es aber nicht, weil zuerst Winterthur und infolge dessen auch der Frauenfelder Stadtrat externe Untersuchungen zur WFAG einleiteten. In Winterthur kostete das Stadtrat Matthias Gfeller das Amt. Der Frauenfelder Untersuchungsbericht offenbarte keine strafrechtlich relevante Handlungen, aber Finanzierungsprobleme, Interessenkonflikte und Fehleinschätzungen. (ma)

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