Von 47 haben nur 36 bestanden

WEINFELDEN. Die Zimmermannsbranche feierte ihren Berufsnachwuchs im Weinfelder «Thurgauerhof». Otto Schönholzer, Vizepräsident Holzbau Schweiz, Sektion Thurgau, sagte zu den jungen Berufsleute: «Ihnen stehen jetzt die Türen der Holzbaubranche offen.

Drucken
Teilen
Für diese 36 jungen Zimmerleute und 8 Holzbearbeiter beginnt mit dem erfolgreichen Prüfungsabschluss ein neuer Lebensabschnitt. (Bild: pd)

Für diese 36 jungen Zimmerleute und 8 Holzbearbeiter beginnt mit dem erfolgreichen Prüfungsabschluss ein neuer Lebensabschnitt. (Bild: pd)

WEINFELDEN. Die Zimmermannsbranche feierte ihren Berufsnachwuchs im Weinfelder «Thurgauerhof». Otto Schönholzer, Vizepräsident Holzbau Schweiz, Sektion Thurgau, sagte zu den jungen Berufsleute: «Ihnen stehen jetzt die Türen der Holzbaubranche offen. Fachleute und Spezialisten wie Sie sind gesucht.» 47 Zimmermannslehrlinge EFZ sind zur Lehrabschlussprüfung angetreten – nur 36 haben bestanden. Besser präsentiert sich die Bilanz der Holzbearbeiter EBA. Alle acht Kandidaten waren erfolgreich. Eine Durchfallquote von fast 25 Prozent habe ihn etwas überrascht, erklärte Chefexperte Markus Wieland. Der Notendurchschnitt bewege sich aber im Rahmen der Vorjahre. Dies und die Tatsache, dass die drei stärksten Kandidaten das Diplom geholt haben, sei der beste Beweis dafür, dass die Prüfung zwar schwierig, aber durchaus machbar gewesen sei. Als Höhepunkt des Anlasses durften alle Kandidaten das Fähigkeitszeugnis entgegennehmen. Die Besten wurden mit dem Diplom und einem Zimmermannshobel ausgezeichnet. Bei den Zimmerleuten waren dies Andreas Bürgin (von Siebenthal Holzbau AG, Mauren), Jonas Egger (Mannhart Holzbau AG, Winden) und Dario Schenk (Krattiger Holzbau AG, Amriswil). Mit der Höchstnote von 5,4 hatte auch Dominic Wirth (Walter Meier Holzbau AG, Bettwiesen) Hervorragendes geleistet. Der junge Holzbearbeiter ist seit der Einführung der EBA-Lehre 2011 der erste Thurgauer, der ein solches Ergebnis erreichte. (red.)