Vom Thurgau ins Abenteuer

FRAUENFELD. Johann Heinrich Mayr (1768–1838), Thurgauer Textilfabrikant, hat ein abenteuerliches Leben geführt. Regula Wyss, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Historischen Museum Thurgau, gibt am Donnerstag um 12.30 Uhr einen Einblick in das facettenreiche Leben dieser Thurgauer Persönlichkeit.

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FRAUENFELD. Johann Heinrich Mayr (1768–1838), Thurgauer Textilfabrikant, hat ein abenteuerliches Leben geführt. Regula Wyss, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Historischen Museum Thurgau, gibt am Donnerstag um 12.30 Uhr einen Einblick in das facettenreiche Leben dieser Thurgauer Persönlichkeit.

Nach einer standesgemässen Ausbildung übernimmt Johann Heinrich Mayr 1792 die Führung der elterlichen Textilfärberei in Arbon und wirtschaftet so erfolgreich, dass er 1815 zu den 20 reichsten Thurgauern gehört. Geschäftsbedingt und von Neugier getrieben reist er häufig in die Nachbarländer, und später – fasziniert von der osmanischen Kultur – verbringt er zwei Jahre im Orient. Einige «Mitbringsel» von dieser Reise befinden sich in der Sammlung des Historischen Museums Thurgau. Johann Heinrich Mayr verliert die Bodenhaftung nicht. Die 3500 Manuskriptseiten seines Lebenswerks «Lebenswanderung» enthalten viel Persönliches und Zeitgeschichtliches. Die unzähligen Anekdoten zeugen von Mayrs Witz und Weltoffenheit. Freier Eintritt, Museumshäppli, keine Anmeldung nötig. (red.)