Vom Serienmodell bis zum Selbstbaufahrzeug

Bei den Geländewagen-Schweizer-Meisterschaften gibt es die Kategorien Fun Cup, Original, Standard, Modified, Pro-Modified und Proto. «Ich fahre in der Kategorie Fun Cup», sagt Nef. «Dabei benutze ich einen normalen Geländewagen, an dem nichts verändert wurde.

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Bei den Geländewagen-Schweizer-Meisterschaften gibt es die Kategorien Fun Cup, Original, Standard, Modified, Pro-Modified und Proto. «Ich fahre in der Kategorie Fun Cup», sagt Nef. «Dabei benutze ich einen normalen Geländewagen, an dem nichts verändert wurde.» In den anderen Kategorien hingegen werden die Autos umgebaut. Bei der extremen Variante – der Proto-Klasse – handelt es sich um selbst aufgebaute Fahrzeuge, bei denen die Fahrer jedes Rad einzeln bremsen und steuern können. «Im kommenden Jahr steige ich in die Original-Klasse um», sagt Nef. «Dafür habe ich einen speziellen Jeep gekauft, den ich aus technischer Sicht gar nicht mehr für den normalen Strassenverkehr nutzen darf.» Die verschiedenen Kategorien sagen also nur etwas über die Art des Fahrzeuges aus, nicht aber darüber, wie gut man damit fahren kann.

Nef ist Mitglied im Geländewagen Club Schweiz. Dieser wurde 1982 in Niederweningen ZH gegründet. Sein Ziel ist es, Veranstaltungen zu organisieren und so Leute vom Geländewagen-Sport zu überzeugen. Dabei geht es nicht um die Geschwindigkeit, sondern um das geschickte Fahren. Mittlerweile zählt der Club 100 Mitglieder, darunter 70 Aktive. Der Dachverband ist die «Föderation Schweizer Geländewagen Club», die auch die Schweizer Meisterschaft organisiert. (mwe)