Volljährig und akzeptiert

amriswil. Der Verband der Thurgauer Schulgemeinden (VTGS) feierte kürzlich sein 20-Jahr-Jubiläum. Aus der einstigen Schulpräsidenten-Vereinigung ist eine Institution mit Gewicht geworden.

Rudolf Käser
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Im Amriswiler Pentorama bestand für Schulbehörden-Mitglieder und Ehrengäste viel Grund zum Feiern. Der Präsident des VTGS, Philip Fuchs, begründete die Festfreude. «Es ist wichtig und interessant, was der Verband der Thurgauer Schulgemeinden in 20 Jahren alles erreicht hat.»

Für autonome Verhältnisse

Die Vorsteherin des Departements für Erziehung und Kultur, Regierungsrätin Monika Knill, unterstrich, dass sich der Verband im besten Alter befinde. «Der VTGS engagiert sich seit 20 Jahren für das Anliegen einer qualitätsorientierten Volksschule und tritt verbandspolitisch auf.»

Ihr seien die Bedürfnisse seitens der Gemeinden und der Schulgemeinden gegenüber dem Kanton bestens bekannt. «Ich schätze die Vorzüge in unserem Kanton Thurgau immer sehr, was unsere hohe Autonomie der Gemeinden anbelangt.» Um diese sich hin und wieder bewusst zu werden, genüge ein Blick über die Kantonsgrenzen hinweg. «Regierungskollegen anderer Kantone reiben sich buchstäblich die Hände, wenn sie erfahren, wie in unserem Kanton die autonomen Verhältnisse Bestand haben.» Als Verfechterin einer möglichst grossen Autonomie freue sie sich umso mehr, dass im Thurgau die entsprechenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten von den verschiedenen Instanzen, sowohl des Kantons wie auch der Schulgemeinden, wahrgenommen würden.

Jugend unterstützen

Auf die gute Zusammenarbeit zwischen dem VTGS und dem Verband der Thurgauer Gemeinden wies deren Präsident Roland Kuttruff hin. Er unterstrich die Notwendigkeit, die Jugend in der Bildung zu unterstützen, mit einem Zitat von John F. Kennedy: «Es gibt nur eine Sache auf der Welt, die teurer ist als Bildung – keine Bildung.»

Der erste Präsident des VTGS, Bruno Lüscher, wies auf die Verknüpfung Kanton – Schulgemeinden – Politische Gemeinden hin. «Und auch die Schule ist Politik.»

Der kurzen Reden lag zwar tiefer Sinn. Doch danach hielt die Festfreude Einzug. «Essen, tanzen, gegenseitige Erfahrungen und Erinnerungen austauschen sind wichtige Bestandteile dieses Jubiläumsanlasses», sagte Philip Fuchs.

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