Viele Fragen zu «Frühe Kindheit»

FRAUENFELD. Während sich Kantonsrat Roland A.

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FRAUENFELD. Während sich Kantonsrat Roland A. Huber (BDP, Frauenfeld) Sorgen macht, wie es um die Leistung der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) steht, wenn die Staatsbeiträge gekürzt werden, macht sich Kantonsrat Andrea Vonlanthen (SVP, Arbon) Sorgen, dass im Thurgau bald Zustände wie in der alten DDR herrschen. Dies wegen der Aussage der PHTG-Rektorin im Geschäftsbericht: «Die PHTG wird zur Expertenorganisation für Bildung und Erziehungsfragen von der Wiege bis zum Schulabschluss.» «Oder ist es nur eine ungeschickte Formulierung?» Christa Thorner (SP, Frauenfeld) stellte klar, dass es wohl nur die polemische Interpretation Vonlanthens sei. Klemenz Somm (GLP, Kreuzlingen) stellte während der Diskussion im Grossen Rat zum Geschäftsbericht der PHTG einige Fragen: «Ich kann mir zu wenig vorstellen, was der neue Studiengang <Frühe Kindheit> eigentlich ist. An wen richtet sich das Angebot? Wer sind die privaten Sponsoren?» Regierungsrätin Monika Knill meinte, es wäre sinnvoll, wenn sich Somm mit der Rektorin der PHTG zusammensetzen würde. Die detaillierte Auskunft würde an dieser Sitzung zu weit führen. Sie ging aber auf die Frage nach den Sponsoren ein. «Es handelt sich um eine Thurgauer Stiftung.» Genaueres wisse sie nicht, denn es werde Diskretion verlangt. «Für mich ist es ausreichend, dass die Rektorin in Kontakt mit der Stiftung steht.» Bis 2022 sei die Finanzierung gesichert. «Dann hoffe ich, dass das neue Finanzierungssystem des Bundes greift», sagte Knill. Der Rat genehmigte den Geschäftsbericht 2014 der PHTG. (mvl)