Viel Unklarheit rund um den Pastoralraum

ESCHENZ. Niemand soll deswegen den Kopf hängen lassen: Es war genau zwei Minuten nach 9 Uhr, als Präsident Erwin Weber im Pfarreiheim die Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde Eschenz mit den Worten schloss, dass dies nun die allerletzte gewesen war.

Peter Spirig
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ESCHENZ. Niemand soll deswegen den Kopf hängen lassen: Es war genau zwei Minuten nach 9 Uhr, als Präsident Erwin Weber im Pfarreiheim die Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde Eschenz mit den Worten schloss, dass dies nun die allerletzte gewesen war. Die bisher eigenständigen Kirchgemeinden Eschenz, Mammern und Klingenzell haben sich zur neuen Kirchgemeinde Untersee-Rhein zusammengeschlossen. Zum Seelsorgeverband zählen auch die Katholiken aus Stein am Rhein.

Antwort noch vor Ostern

Viele offene Fragen gibt es zum noch zu errichtenden Pastoralraum 11 an Untersee und Rhein. «Nach langem Hin und Her erhielten wir beim Bischof eine Audienz», sagte Präsident Weber. Nach wie vor könne aber nicht gesagt werden, welche Pfarreien letztlich zum neuen Pastoralraum gehören werden. Trotz Gespräch und Mail sei der Bischof bisher eine Antwort schuldig geblieben. Gehört habe man nun, dass eine Antwort noch vor Ostern komme.

Auch würde man diesbezüglich die Situation von dem Gemeindeleiter ad interim Markus Cordemann bedauern, der von der Pfarrei Diessenhofen angestellt ist. Er sollte den Pastoralraum umsetzen, wobei man nicht umsetzen könne, was noch nicht ist. Diesbezüglich äusserten auch Stimmberechtigte ihren Unmut.

Motivation war schon grösser

Es wurde die Frage gestellt, wieso man zu Gottesdiensten so weit Richtung Schaffhausen fahren soll, wo Steckborn doch viel näher sei. Von Erwin Weber war zu erfahren, dass die Motivation, einen Pastoralraum umzusetzen, nicht mehr so gross sei wie am Anfang. Zudem erwähnte er, dass es vielleicht was nützen würde, wenn sich Kirchbürger selbst an den Bischof wendeten.