Verwaltung will Aufschwung gestalten

Am Kaderseminar der kantonalen Verwaltung wurden der Aufschwung und die demographische Entwicklung diskutiert.

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warth. «Die Krise ist noch nicht überwunden, denn die bestehenden Risiken werden weiterhin unterschätzt», stellte Peter Hinder, CEO der TKB, in seinem Referat zum Thema «Aufschwung gestalten» fest. Die Thurgauer Wirtschaft habe sich gut erholt, bei den Exporten sei die Wende aber noch nicht geschafft.

Reale Krise

Zum selben Thema sprach auch Daniela Merz, CEO der Dock Gruppe AG, die an fünf Standorten in der Schweiz rund 1000 Langzeitarbeitslose und Ausgesteuerte beschäftigt.

Für sie war die Krise eine reale, weil im Herbst 2008 von einem Tag auf den andern die Aufträge dramatisch einbrachen. In dieser Situation sei es zentral gewesen, Ziele transparent zu machen und die Stimmung zu erhalten. Die anschliessende Podiumsdiskussion bot Gelegenheit, das Thema Aufschwung zu diskutieren und die Möglichkeiten der kantonalen Verwaltung auszuloten.

286 000 Thurgauer?

Die demographische Entwicklung ist eines der Schwerpunktziele der laufenden Legislaturperiode im Thurgau, und sie stand im Zentrum des zweiten Teils des Kaderseminars. Ulrike Baldenweg von der Dienststelle für Statistik legte dar, dass sich die Bevölkerungszahl im Kanton Thurgau in den letzten Jahren überdurchschnittlich entwickelt habe und dass das Szenario für das Jahr 2030 davon ausgehe, dass im Thurgau zwischen 269 000 und 286 000 Menschen leben werden und dass die Zahl der älteren Personen zunehmen werde. (red.)