Verwahrung für Bombenleger

Ein heute 37-Jähriger, der im Jahr 2000 in Altstätten mit einem Kollegen eine Bombe zünden wollte, soll verwahrt werden. Die beiden Schweizer hatten als Racheakt auf ein unliebsames Urteil einen Anschlag auf den Präsidenten des Kreisgerichts Oberrheintal geplant.

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Ein heute 37-Jähriger, der im Jahr 2000 in Altstätten mit einem Kollegen eine Bombe zünden wollte, soll verwahrt werden. Die beiden Schweizer hatten als Racheakt auf ein unliebsames Urteil einen Anschlag auf den Präsidenten des Kreisgerichts Oberrheintal geplant. Die Bombe wurde entdeckt, bevor sie explodierte. Das Kreisgericht Rorschach verurteilte einen der Männer zu einer Zuchthausstrafe. Diese wurde zugunsten einer stationären therapeutischen Massnahme aufgeschoben. Diese wurde mehrmals verlängert. Im September 2014 floh der Mann aus einer Wohn- und Arbeitseinrichtung, wurde aber wieder gefasst. Seither befindet er sich in einem Untersuchungsgefängnis. Im März verfügte das Amt für Justizvollzug die vorzeitige Aufgabe der Massnahme, weil sie nichts bringe – und beantragte die Verwahrung des Mannes. Über die Verwahrung muss das Kreisgericht entscheiden. (sda)